Aletta von Massenbach: Von Fraport zum BER.

Podcast Luftraum«Über Air Berlin brauchen wir leider nicht mehr zu sprechen»

Aletta von Massenbach, Chefin des Flughafens Berlin, ist zu Gast in der neuen Folge des Podcasts Luftraum. Sie spricht über das Fehlen einer Drehkreuz-Airline, ihre Erfahrungen im Ausland und ihren Lieblingsort am BER.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

24 Jahre lang arbeitete sie für den Flughafenbetreiber Fraport, aber nicht in Frankfurt, sondern international. Seit Oktober 2021 leitet Aletta von Massenbach nun den Flughafen Berlin-Brandenburg. Stets ein großes Thema rund um den BER: fehlende Langstrecken.

Als einen der Gründe nennt die Chefin in der neuen Folge unseres Podcasts Luftraum die deutsche Geschichte, «die Teilung Deutschlands und die Teilung Berlins», wodurch Drehkreuze an anderen Standorten entstanden seien. «Es hat sich keine Hub-Airline hier etabliert», so von Massenbach. «Über die Air Berlin brauchen wir - leider - nicht mehr zu sprechen. Aber ohne eine Hub-Airline kann ich auch keinen Hub-Flughafen betreiben.» Und gerade für Langstrecken sei es sehr wichtig, «dass eine Weiterverteilung stattfinden kann».

Drei Airlines Richtung New York

Von Massenbach zeigt sich aber auch zufrieden mit den Verbindungen von Berlin nach Dubai und ab Herbst auch nach Saudi-Arabien. «Und New York wird weiterhin mit drei Airlines beflogen», so die BER-Chefin. «Das sind gute Entwicklungen und darauf werden wir weiterhin aufbauen.» Die Langstrecke habe eine längere Vorbereitungszeit für die Fluggesellschaften. Hinzu kämen aktuell Engpässe bei Personal und Flugzeugen.

In unserer neuen Podcast-Folge spricht Aletta von Massenbach unter anderem auch ihre Erfahrungen im Ausland und über ihren Lieblingsplatz am BER. Hören Sie die Folge hier:

Mehr zum Thema

Ein Besuch auf der Baustelle des Terminal 3 am Flughafen Frankfurt.

Wie am Flughafen Frankfurt das Terminal 3 entsteht

Ein Airbus A321 XLR und Eurowings-Chef Jens Bischof: Es besteht Interesse.

Eurowings will mit Airbus A321 LR und XLR nach Asien und Afrika

Die Embraer ERJ 145 von Travelcoup: In ihr ...

Im Semi-Privatjet von Hamburg nach München

Airbus A320 von Easyjet: aeroTELEGRAPH war beim A-Check eine Nacht dabei.

Von defekten Waschbecken bis zu gefetteten Schmiernippeln: Eine Nacht im Easyjet-Hangar

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier