Ein Airbus A321 XLR und Eurowings-Chef Jens Bischof: Es besteht Interesse.

Podcast LuftraumEurowings will mit Airbus A321 LR und XLR nach Asien und Afrika

Jens Bischof unterstreicht im Podcast-Interview das Interesse am Airbus A321 LR und XLR. Und der Eurowings-Chef sagt auch, in welche Richtungen er damit gerne fliegen würde.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es geht um noch mehr Reichweite: Schon im Herbst 2023 deutete Eurowings-Chef Jens Bischof an, dass beim Airbus A321 Neo auch die reichweitenstarken Varianten A321 LR und XLR interessant sind für die Lufthansa-Tochter. Er verwies damals auf die anstehende Kurz- und Mittelstrecken-Bestellung der Lufthansa-Gruppe. Die erfolgte im Dezember.

Der Konzern bestellte Boeing 737 Max und Airbus A220, sicherte sich aber auch Kaufrechte für 40 weitere Flugzeuge der Airbus A320-Neo-Familie. Zu dieser Familie gehört auch der A321 Neo inklusive der Versionen LR und XLR. Und Bischofs Interesse ist nicht erloschen.

Von der Reichweite her noch limitiert

In der neuen Folge des aeroTELEGRAPH-Podcasts Luftraum von der Messe ITB antwortet der Eurowings-Chef auch auf eine Frage nach dem A321 LR, was für Long Range steht. «Grundsätzlich ist die Long Range ein interessantes Flugzeug, gerade, wenn man den Radius nochmal erweitern möchte», sagt Bischof. Denn Eurowings sei «im A321-Bereich mit der normalen Version natürlich noch ein Stück weit reichweitenlimitiert».

Der Manager nennt auch konkrete Zahlen. Wenn die Flugzeuge «noch 500 nautische Meilen oder auch 1000 nautische Meilen» weiter fliegen könnten, «wäre es noch einfacher, neue Ziele zu erschließen», sagt Bischof. «Und dementsprechend schauen wir uns das an.» 500 bis 1000 nautische Meilen (auch Seemeilen genannt) entsprechen 926 bis 1852 Kilometern.

«Nach Osten geschaut und nach Süden»

Der A321 Neo hat eine maximale Reichweite von rund 3500 Seemeilen (6482 Kilometer), der LR von 4000 Seemeilen (7408 Kilometer), der noch nicht zertifizierte XLR laut Hersteller von 4700 Seemeilen (8704 Kilometer). Wenn Bischof also von 500 zusätzlichen nautischen Meilen spricht, ist der LR gemeint, bei 1000 zusätzlichen Seemeilen der XLR.

Auf die Frage, ob Eurowings mit so viel Reichweite von Düsseldorf nach New York fliegen würde, lacht Bischof - und sagt: «Ich habe gedanklich nach Osten geschaut und nach Süden». Mit «nach Osten» dürfte er Ziele in Asien meinen, mit «nach Süden» in Afrika.

Hören Sie hier das ganze Interview mit Eurowings-Chef Jens Bischof, in dem es auch um das Ziel Jeddah, A320-Neo-Triebwerke und vieles mehr geht, in unserer neuen Podcast-Folge:

Mehr zum Thema

Airbus A321 XLR: Eurowings hat ein Auge draus geworfen.

Eurowings schielt auf Airbus A321 LR und XLR

Jets von Flynas und Eurowings: Bald Konkurrenten auf einer Route.

Eurowings und Flynas starten Berlin-Duell nach Jeddah

Die Embraer ERJ 145 von Travelcoup: In ihr ...

Im Semi-Privatjet von Hamburg nach München

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin