Werbung von Transaero: Die Mitarbeiter müssen sich warm anziehen.

Nach Übernahme durch AeroflotTransero streicht Auslandsnetz zusammen

Kahlschlag in Moskau und St. Petersburg nach der Übernahme durch Aeroflot. Transaero streicht gleich 14 Strecken aus dem Programm.

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Die neuen Besitzverhältnisse haben Folgen. Transaero baut das Angebot nur zwei Wochen nach der Übernahme der Führung durch Ex-Aeroflot-Manager Dmitry Saprykin bereits merklich ab. Die zweitgrößte russische Fluggesellschaft streicht gleich 14 Strecken aus dem Flugplan.

Transaero gibt die Flüge von Moskau nach Denpasar auf Bali, Krabi in Thailand, Madrid in Spanien und Montego Bay auf Jamaika auf. Zudem streicht sie die Verbindungen von St. Petersburg nach London, Mailand, Riga, Rom und Tel Aviv. Auch im Frachtgeschäft wird reduziert. Transaero fliegt künftig keine Güter mehr von Moskau nach Alma-Ata, London, Rimini und Tel Aviv. Auch Chabarowsk – Hongkong fällt weg.

Transaero war faktisch bankrott

Anfang September gab Aeroflot bekannt, Transaero zu kaufen. Hinter dem Deal stand die Regierung, die ein Aus der privaten Fluglinie verhindern wollte. Der tiefe Ölpreis, mangelnde Reformen und die internationalen Sanktionen setzten der Wirtschaft Russlands in den vergangenen Monaten zu. Dadurch sanken auch die Einnahmen der Airlines. Das spürte Transaero extrem. Die Fluglinie flog tief in die roten Zahlen und häufte immer höhere Schulden an. Ende August war sie faktisch bankrott.

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