Bombardier Global 6000 von Swiss Private Jet: Landete plötzlich in Russland.

Ehemalige HB-JFXSchweizer Bombardier Global 6000 fliegt nach Umweg über Oman mit russischem Kennzeichen

Eine ehemalige Genfer Bombardier Global 6000 ist nach einem Verkauf Ende 2025 unter russischer Registrierung wieder aufgetaucht. Der Weg ins sanktionierte Land erfolgte über den Oman.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Eine früher in Genf stationierte Bombardier Global 6000 sorgt für Fragen rund um internationale Sanktionen. Der Businessjet, der bis Ende 2025 im Schweizer Register eingetragen war, ist inzwischen mit russischer Registrierung unterwegs, berichtet die Zeitung Tribune de Geneve.

Der Jet mit der früheren Kennung HB-JFX war über Jahre ein fester Bestandteil der Genfer Luftfahrt-Szene. Zuletzt wurde er von Swiss Private Jet betrieben, nachdem Rolex das Flugzeug im Herbst 2023 abgegeben hatte. Eigentümerstruktur und Betrieb lagen seither bei einer Gesellschaft aus dem Kanton Nidwalden.

Ende Dezember wurde die Bombardier Global 6000 aus Schweizer Register gelöscht

Ende Dezember 2025 wurde das Flugzeug aus dem Schweizer Register gelöscht. Als Exportziel war Oman angegeben. Kurz darauf tauchte der Langstreckenjet jedoch in Russland wieder auf. Beobachter werten den Zwischenstopp im Golf als mögliche Transitstation.

Der Betreiber betont, der Verkauf sei ordnungsgemäß und unter Aufsicht der zuständigen Schweizer Behörden erfolgt. Begleitet worden sei die Transaktion von einem US-Agenten sowie einer amerikanischen Großbank. Im Kaufvertrag habe es eine ausdrückliche Klausel gegeben, die den Käufer zur Einhaltung internationaler Sanktionen verpflichtet habe. Auf die spätere Verwendung habe man keinen Einfluss mehr.

Schweizer Behörden: Alles verlief korrekt

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt bestätigt die Ausfuhrmeldung nach Oman und die Löschung aus dem Register. Weitere Prüfungen seien nicht erfolgt. Das Staatssekretariat für Wirtschaft weist darauf hin, dass Exporte in Drittstaaten nicht automatisch eine spezielle Sanktionsbewilligung auslösen.

Wir berichten mit Leidenschaft über die Luftfahrt – kritisch, fair und nah dran. Wer uns unterstützt, sorgt dafür, dass wir das 365 Tage im Jahr tun können. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland erhöht Finanzierung für Leasing heimischer Flugzeuge deutlich

Tu-214 und drei Mann im Cockpit: S7 Airline könnte deswegen einen Deal platzen lassen.

Auftrag von S7 Airlines für 100 Tupolev Tu-214 wackelt

Antonov An-2 einer Feuerwehreinheit zur Waldbrandbekämpfung: Angetrieben von einem Neunzylinder-Sternmotor.

Wie Russland darum ringt, die Antonov An-2 noch lange in der Luft zu halten

Zwei Flugzeuge von Aeroflot: Russische Fluglinien lassen sanktionsbedingt viele Flugzeuzeuge am Boden.

Ein Fünftel der Flotte russischer Airlines bleibt im Sommer wegen Sanktionen am Boden

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion