Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.

Flughafen Dubai InternationalDrohneneinschlag legt Emirates kurzzeitig wieder lahm

Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Emirates erwartete für die kommenden Tage eigentlich eine vollständige Wiederherstellung ihres Netzwerks. Rund 60 Prozent aller Ziele wollte die Golfairline bereits am Samstag (7. März) wieder ansteuern - von Abidjan über Hanoi bis Warschau. Auch Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Wien und Zürich stehen wieder auf dem Programm.

Doch gegen Samstagmittag (Ortszeit) musste sie alle ihre Flüge vorübergehend wieder einstellen. Unbestätigten Angaben zufolge war eine iranische Drohne Richtung Flughafen Dubai International geflogen. Sie detonierte in nächster Nähe des Airports, wie ein vom Rundfunkanbieter BBC verifiziertes Video des Zwischenfalls zeigt. Es ist auch ein lauter Knall zu hören.

Regierung von Dubai: «Kleiner Zwischenfall durch Trümmer»

Aus Sicherheitsgründen wurde der Betrieb vorübergehend gestoppt, ankommende Flugzeuge kreisten über Dubai. Die Behörden gaben keine Erklärung für den Unterbruch ab. Das Medienbüro der Regierung von Dubai teilte mit, dass es am Samstag keinen Zwischenfall am Flughafen gegeben habe. Die Regierung sprach von einem «kleinen Zwischenfall, der durch herabfallende Trümmer nach einer Abfangaktion verursacht» und «erfolgreich unter Kontrolle gebracht» worden sei.

Nach der Unterbrechung nahm Emirates den Flugbetrieb wieder auf. Es kommt jedoch mitunter zu großen Verspätungen. Flug EK45 nach Frankfurt startete beispielsweise erst um 14:16 statt um 7:45 Uhr Ortszeit - eine Verspätung von sechseinhalb Stunden. Der deutlich spätere Flug EK47 nach Frankfurt hat dagegen nur noch etwas mehr als zwei Stunden Verspätung. Verspätet sind auch die Flüge nach Düsseldorf (rund siebeneinhalb Stunden), Hamburg (rund acht Stunden), Wien (rund sechs Stunden) und Zürich (rund eine Stunde).

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates hat Kabine des 100. Flugzeugs umgerüstet

ticker-emirates

Emirates ersetzt auf einem Flug nach Zürich den Airbus A380 durch Boeing 777

ticker-emirates

Emirates setzt auf zwei von vier Flügen nach Colombo jetzt einen Airbus A350 mit Premium Economyein

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 nach Delhi

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies