16+02So hoch ist die Monatsmiete für den ehemaligen deutschen Regierungs-Airbus-A340

Der ehemalige deutsche Regierungsjet mit dem Kennzeichen 16+02 steht nicht nur zum Verkauf. Auch Leasing des Airbus A340 kommt infrage. Das sind die Konditionen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Firma CSDS Asset Management aus Los Angeles ist Eigentümerin des ehemaligen deutschen Regierungsflugzeugs 16+02. Sie bietet den fast 24 Jahre alten Airbus A340-300, der nun das Kennzeichen N577TA trägt, zum Verkauf oder zur Miete an.

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH nennt CSDS nun die Leasingrate. «Dry-Lease-Bedingungen sind 200.000 Dollar pro Monat plus 75.000 Dollar Wartungsrücklagen für Triebwerke, APU und C-Checks», so Firmen-Präsident Benedict Sirimanne. APU it die englische Abkürzung für Auxiliary Power Unit und bezeichnet das Hilfstriebwerk, Dry-Leasing ist das reine Vermieten oder Anmieten eines Flugzeuges ohne Besatzung.

Zwei Preisvarianten für den Kauf der 16+02

Die Preise für einen Kauf waren bereits bekannt. Sirimanne präzisiert jedoch, dass der Ist-Zustand, in dem der Jet acht Millionen Dollar kostet, bedeutet, dass der Flieger bald einen Zwölf-Jahres-Check braucht. Wer dagegen als Preis zwölf Millionen Dollar zahlt, erhält den Airbus A340 mit frischem Check und unter anderem einer frischen Lackierung. Die N577TA habe in diesem Zustand eigentlich sogar einen Wert von 20 Millionen, wirbt Sirimanne.

Die in die USA verkaufte 16+02 vor dem Abflug aus Deutschland 2023. Bild: Jakob Wert/aeroTELEGRAPH

Zur Einordnung: Das Luftfahrtdatenportal CH Aviation gibt für Airbus A340-300 generell marktübliche Leasingraten zwischen 45.000 und 130.000 Dollar pro Monat an. Den Marktwert beziffert das Portal zwischen 780.000 und 4 Millionen Dollar. Dass der Preis bei ehemaligen deutschen Regierungsfliegern höher liegt, ist allerdings nicht überraschend.

16+01 kostete einstelligen Millionen-Betrag

Das Schwesterflugzeug der 16+02, die 25 Jahre alte 16+01, hat Lufthansa Technik gekauft und will sie im spanischen Teruel in Einzelteile zerlegen lassen. Laut dem Magazin Spiegel zahlte die Lufthansa-Tochter für den A340-300 einen mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag an das Verwertungsunternehmen des Bundes, kurz Vebeg. Die 16+01 war im Herbst 2023 frühzeitig ausgemustert worden, nachdem Außenministerin Annalena Baerbock damit aufgrund von Flügelklappen-Problemen in Abu Dhabi festgesessen war.

Auch die 16+02 war von der Vebeg versteigert worden. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, erklärte im Herbst 2023 ein Vebeg-Sprecher.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie die ehemalige 16+02 von innen sehen. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Einblick ins Innenleben des Airbus A340, ...

Deutscher Ex-Regierungsjet 16+02 steht wieder zum Verkauf

Die 16+02 im Jahr 2023 am Flughafen Köln/Bonn: Was wird aus ihr?

Hebt der deutsche Ex-Regierungsflieger 16+02 wieder ab?

Der Airbus A340 mit der Registrierung 16+02 in Köln/Bonn: Bye bye.

Airbus A340 der Flugbereitschaft verabschiedet sich aus Deutschland

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Alta Ares entwickeln gemeinsam europäische Drohnenabwehr

Video

starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flugzeuge am Wilson Airport: 41 Flugzeuge um den Flughafen sind zu hoch und sollen abgerissen werden.
Flughafen Nairobi-Wilson
Rund um Kenias wichtigsten Inlandsflughafen sind in den vergangenen Jahren Dutzende Gebäude entstanden, die den Luftraum verletzen. Der Senat fordert nun den Abriss, die Regierung will lieber die Flugrouten zum Flughafen Nairobi-Wilson ändern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies