Einblick ins Innenleben des Airbus A340, ...

Airbus A340-300Deutscher Ex-Regierungsjet 16+02 steht wieder zum Verkauf

Einst beförderte der Airbus A340-300 deutsche Regierungsmitglieder, dann wurde er ausgeflottet und verkauft. Nun ist die ehemalige 16+02 wieder zu haben.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der ehemalige deutsche Regierungsflieger 16+02 gehört mittlerweile dem Unternehmen CSDS Asset Management aus Los Angeles - das berichtete aeroTELEGRAPH Mitte Mai. Die Firma ist auf Verkauf und Vermietung von großen VIP-Flugzeugen spezialisiert.

Sie listete den Airbus A340-300, der einst den Taufnamen Theodor Heuss trug, als «verfügbar» auf. Sie äußerte sich aber nicht weiter zu dem Flugzeug. Jetzt hat das Unternehmen es allerdings beim britischen Portal Controller Emea ausgeschrieben.

Die Preise

Dort heißt es zum A340, der nun das Kennzeichen N577TA trägt: «Former German Air Force One. 145 Seat VIP Interior with shower. For sale or Lease» - übersetzt: «Ehemalige deutsche Air Force One. 145 Sitze, VIP-Interieur mit Dusche. Zu verkaufen oder zu vermieten.»

Preise sind nicht genannt, diese gibt es nur auf Anfrage. Die Berliner Zeitung, die zuerst über das Angebot berichtete, hat erfahren: «Inspiziert und frisch lackiert für rund zwölf Millionen US-Dollar oder gekauft wie gesehen für rund acht Millionen».

Einst im Dienst von Lufthansa

Der heute fast 24 Jahre alte A340 war im Herbst 2000 an Lufthansa ausgeliefert worden. Bis 2010 transportierte er mit dem Kennzeichen D-AIFB und Taufnamen Gummersbach bis zu 247 Reisende, acht in der First, 42 in der Business und 197 in der Economy Class.

Dann ging das Langstreckenflugzeug an die Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums und wurde zum Regierungsflieger umgerüstet. Offenbar bis heute befinden sich Lufthansa-Business-Class-Sitze in dem Flugzeug, wie Bilder bei Controller Emea zeigen.

Die Schwestern 16+02 und 16+01

Die 16+02 wurde wie geplant im September 2023 ausgeflottet. Der Schwester-A340, die 16+01, sollte eigentlich bis Ende 2024 bleiben, musste dann aber auch im Herbst 2023 den Dienst beenden, nachdem die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock im August aufgrund von Problemen mit den Flügelklappen der 16+01 in Abu Dhabi festsaß.

Beide Flugzeuge wurden von der Verwertungsgesellschaft des Bundes, kurz Vebeg, versteigert. Die 16+02 ging Ende September 2023 in die USA und wurde zuerst vom Treuhandunternehmen Sky West Aviation Trustee registriert. Im April 2024 wechselte sie dann zu CSDS. Derweil kaufte Lufthansa Technik die 16+01, um sie in Einzelteile zu zerlegen. Sie befindet sich seit Mitte Mai 2024 im spanischen Teruel.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie die ehemalige 16+02 von innen sehen. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Die 16+02 im Jahr 2023 am Flughafen Köln/Bonn: Was wird aus ihr?

Hebt der deutsche Ex-Regierungsflieger 16+02 wieder ab?

Der Airbus A340 mit der Registrierung 16+02 in Köln/Bonn: Bye bye.

Airbus A340 der Flugbereitschaft verabschiedet sich aus Deutschland

Airbus A340 der Flugbereitschaft: Hatte technische Probleme, doch nicht immer lieten Probleme an der Technik.

Deutsche Flugbereitschaft mustert Airbus A340 vorzeitig aus

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies