Die Gulfstream G700: Die Maschine ist in vielen Punkten leistungsstärker als erwartet.

Neue LeistungsdatenSchneller, weiter, Gulfstream G700

Sie ist noch immer nicht zugelassen, aber die Leistungsdaten von Gulfstreams neuen Businessjet haben sich verbessert. Die G700 übertrifft die Prognose gerade zweifach.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es gibt Neuigkeiten von Flugzeughersteller Gulfstream. Die schlechte Nachricht zuerst: Die Zertifizierung des neuen Business-Langstreckenjets G700 steht weiter aus. Ursprünglich sollte das Flugzeug Ende 2022 zertifiziert werden.

Daraus wurde im Sommer 2023, aber auch dieser neigt sich langsam dem Ende entgegen. Bisher steht die Zulassung weiter aus. Jetzt zu den positiven Nachrichten: Einerseits scheint der Abnahmeprozesse voranzukommen und gleichzeitig zeigt das Flugzeug bessere Leistungswerte, als von Gulfstream ursprünglich veranschlagt.

Schnellstes Flugzeug der Familie

So heißt es in einer Medienmitteilung vom Flugzeugbauer «Während der Zertifizierungsflüge hat das Flugzeug sowohl eine höhere Reichweite und Geschwindigkeit als auch eine verbesserte Kabinenhöhe gezeigt». Die maximale Betriebsgeschwindigkeit der G700 wurde von Mach 0,925 auf Mach 0,935 angepasst. Der Langstrecken-Businessjet ist damit das bisher schnellste Flugzeug von Gulfstream-Flotte.

Aber auch in Sachen Reichweite schafft die G700 mehr als erwartet. Gulfstream gibt an, dass das Flugzeug bei Geschwindigkeiten von Mach 0,85 und Mach 0,90 rund 250 nautische Meilen oder 463 Kilometer weiter fliegen kann. Mit Mach 0,85 kommt der Zweistrahler 7750 nautische Meilen beziehungsweise 14.353 Kilometer weit.

Angenehmerer Kabinendruck

Die dritte Verbesserung betrifft den Kabinendruck und damit den Reisekomfort gerade auf der Langstrecke. Ist die G700 in einer Reisehöhe von rund 12.500 Meter, fühlt es sich für die Reisenden an, als wären sie in einer Höhe von 866 Meter. Zum Vergleich: Bei der Falcon 10X von Dassault  liegt der Kabinendruck bei 950 Meter.

Das G700-Flugtestprogramm stehe kurz vor dem Abschluss, heißt es von Gulfstream. Der Hersteller hat mittlerweile 4100 Teststunden mit der G700 in der Luft verbracht. Dabei wurden auch schon Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. Bleibt zu hoffen, dass die Zertifizierung bald abgeschlossen werden kann - denn Gulfstream sitzt bereits auf zahlreichen fertig produzierten Jets.

Mehr zum Thema

Eine Gulfstream G700: Der Hersteller hat mittlerweile 30 Exemplare produziert und noch keine ausgeliefert.

Gulfstream sitzt auf 30 fertig gebauten G700

Gulfstream G650 von Flexjet: Bald kommt eine zweite.

So fliegt es sich in Flexjets neuestem Jet in Europa

Die Gulfstream G700 am Boden: Sie kann schon alleine rollen.

Gulfstream will mit neuem Businessjet auftrumpfen

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier