Boeing 737 von Ryanair, Airbus A320 von Lauda: Wie geht es weiter?

FlotteRyanairs Plan B und Plan C nach dem Nein zur Boeing 737 Max 10

Die Billigairline hat die Verhandlungen mit Boeing über den Kauf von 737 Max 10 abgebrochen. Wie Ryanair jetzt weitermachen will.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

1990 änderte Ryanair das Geschäftsmodell und wurde von der Regional- zur Billigairline. Und wenig später begann die Liebe der Iren mit Boeing. Hunderte von Flugzeugen haben sie seither beim amerikanischen Hersteller bestellt. Zuletzt etwa stockten sie die Order für Boeing 737 Max 200 von 135 auf 210 Exemplare auf.

Die Gespräche über mindestens 100 Boeing 737 Max 10 brach Ryanair jedoch kürzlich ab. Der Flugzeugbauer biete einfach keinen attraktiven Preis, so die Begründung. Weitere Verhandlungen seien Zeitverschwendung.

Abwarten, oder...

Ryanair hat jedoch einen Plan B und einen Plan C. «Wir warten einfach ein paar Jahre. Die Preise werden schon wieder sinken», sagt Ryanair-Chef Eddie Wilson gegenüber aeroTELEGRAPH. Man habe einen bestimmten Preis im Kopf, bei dem man zu einem Deal bereit sei. Momentan ist der nicht erreichbar. Man könne jedoch problemlos einfach mal abwarten, so der Manager. «Die nächsten paar Jahre kommen wir problemlos mit den bereits bestellten Fliegern aus.»

Auch wenn Ryanair-Group-Chef Michael O'Leary kürzlich erklärte, der europäische Boeing-Konkurrent müsse nur die Preise um 5 Prozent unter Boeing senken, damit man bei ihm kaufe, gibt sich Wilson zurückhaltender. «Ja, in Theorie könnten wir auch zu Airbus wechseln», sagt er. Es gäbe auch entsprechende Gespräche. Immerhin fliege ja die Schwester Lauda derzeit noch mit Airbus-Jets.

Synergien bringen Vorteile

Doch eigentlich würde Wilson lieber beim bestehenden Lieferanten bleiben. «Wir haben eine enge Zusammenarbeit mit Boeing. Daraus ergeben sich viele Synergien für uns, insbesondere im Training», so der Ryanair-Chef. Aber es gebe für alles einen richtigen Preis.

Mehr zum Thema

Boeing-737-Max-Simulator in Dublin: Ryanair setzt auf eigene Pilotinnen und Piloten.

Ryanair geht mit neuem Ausbildungszentrum in die Großoffensive

Rang 1: Ryanair - 1321 Flüge pro Tag.

Ryanair-Chef Michael O'Leary: Wenn Airbus billiger wäre...

Boeing-Logo an einer Hausmauer und 737 Max in den Farben der Billigairline: Ryanair hat das Gebäude verlassen.

Ryanair will keine Zeit mehr mit Boeing «verschwenden»

ticker-ryanair

Pöbelpassagier muss Ryanair 15.000 Euro Schadenersatz für Flugumleitung zahlen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack