Rang 1: Ryanair - 1321 Flüge pro Tag.

BestellungRyanair-Chef Michael O'Leary: Wenn Airbus billiger wäre...

Die Billigairline will keine 737 Max 10 kaufen, weil Boeing zu hohe Preise verlangt. Jetzt erklärte Chef Michael O'Leary, wie viel günstiger Airbus werden müsste, damit Ryanair bei den Europäern kauft.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Gespräche endeten mit einem Knall. Am Montag gab Ryanair öffentlich bekannt, die Verhandlungen über den Kauf von mindestens 100 Boeing 737 Max 10 abgebrochen zu haben. Man wolle «keine weitere Zeit verschwenden». Der amerikanische Flugzeugbauer sei einfach nicht bereit, die Jets zu einem vernünftigen Preis anzubieten.

In einem Interview mit der Zeitung Corriere della Sera erklärte Michael O'Leary erneut, dass er glaubt, die Prognosen der Amerikaner falsch sind. «Wir wiesen höflich darauf hin, dass Boeing den Markt zu optimistisch einschätzt, da sie Hunderte von nicht ausgelieferten und geparkten Flugzeugen haben, insbesondere in Seattle», so der Ryanair-Chef. Gleichzeitig hätten einige der Kunden - wie Delta Air Lines und Jet 2 - Bestellungen bei Airbus aufgegeben. «Ich habe keine Ahnung, was in ihren Köpfen vorgeht.»

«Airbus hat sich auf Easyjet konzentriert» - «der falsche Weg»

Obwohl Ryanair-Tochter Lauda in den nächsten Jahren von Airbus auf Boeing umstellt, schließt O'Leary nicht aus, erneut bei den Europäern zu kaufen. Er nennt allerdings eine konkrete Bedingung. «Sehen Sie, wir würden sofort zu Airbus wechseln, wenn sie uns A320 und A321 zu einem Preis verkaufen würden, der fünf Prozent unter dem liegt, den Boeing für seine Jets anbietet», so der Manager zum Corriere.

In der Vergangenheit seien die Amerikaner jedoch günstiger gewesen. «Dies liegt auch daran, dass Airbus sich vor einiger Zeit auf Easyjet konzentriert hat, was eindeutig der falsche Weg war.» Seine Gruppe habe 25 Airbus-Jets bei Lauda, 450 Boeing 737 bei Ryanair, «Aber wenn Airbus billiger wäre, würden wir ihre Flugzeuge kaufen» so O'Leary.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

ticker-airbus-konzern-

Airbus steigert Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten

ticker-airbus-beluga

Airbus und Air France-KLM bündeln A350-Ersatzteilversorgung

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Video

learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Aggrarflugzeug kurz vor Absturz: Das Flugzeug traf einen Kindergarten.
In Brasilien ist ein Agrarflugzeug kurz nach dem Start in eine Kindertagesstätte gestürzt. Das Flugzeug traf glücklicherweise einen Gebäudeteil, den die Kinder nicht nutzen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies