Bombardier CRJ von Rusline: Die Fluglinie sieht sich nach neuen Fliegern um.

ImagerisikoRusline will Superjets nicht mehr

Die russische Regionalairline plante, ihre Flotte mit Superjet 100 zu erneuern und zu erweitern. Doch nun will Rusline die Flieger nicht mehr.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit vergangenem Sommer verhandelte das Management von Rusline mit der Leasinggesellschaft Ilyushin Finance. Die russische Regionalairline plante eine Modernisierung und einen Ausbau ihrer Flotte, die derzeit aus 18 rund 19-jährigen Bombardier CRJ100 und CRJ200 besteht. Dazu wollte sie sich 18 Superjet 100 beschaffen. Doch nun wurden die Gespräche beendet.

Wie Firmenchef Nikolay Ulanov der Wirtschaftszeitung Kommersant verriet, hält er den Superjet zwar nach wie vor für ein sicheres Flugzeug. Doch seit dem Unfall vom 5. Mai am Flughafen Moskau Sheremetyevo, der 41 Todesopfer forderte, bedeute der russische Flieger ein Imagerisiko. Er befürchte, Passagiere würden den Superjet meiden, so der Rusline-Chef. Und das könne seine Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen.

Auch Flüge nach Berlin

Kreise bei Sukhoi erklärten jedoch Kommersant, hinter der Entscheidung von Rusline hätten andere Gründe gestanden. Überprüfbar ist das freilich nicht. Kürzlich hatte bereits Yamal Airlines bekanntgegeben, die Order für zehn weitere Superjets zu stornieren.

Rusline ist die 21. größte Fluggesellschaft Russlands. Die 1999 gegründete Regionalairline bedient ab ihrem Drehkreuz Moskau Vnukovo verschiedene kleinere Städte in Russland, aber auch Ziele in Europa. In Deutschland steuert sie Berlin an.

Mehr zum Thema

Pilot des Superjets meldete Probleme mit Flugsteuerung

Pilot des Superjets meldete Probleme mit Flugsteuerung

Superjet von Yamal Airlines: Nicht noch mehr heimische Flieger für die Flotte.

Russische Airline bestellt Superjets ab

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin