Twin Otter Classic 300-G auf der Paris Air Show 2025: Zimex Aviation hat zwei bestellt.

Für Schweizer Zimex AviationTwin Otter Classic 300-G: Das ist die Neuversion des Klassikers

De Havilland Canada arbeitet an der Zertifizierung der fünften Generation ihres Kultfliegers. Jetzt zeigt der Hersteller das erste Exemplar der Twin Otter Classic 300-G von innen und außen. Das Flugzeug ist für Zimex Aviation bestimmt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

20 Jahre lang war Pause. Von 1965 bis 1988 baute De Havilland Canada die DHC-6, besser bekannt als Twin Otter, in den Versionen 100, 200 und 300. Im Jahr 2008 ging es dann mit der 400 weiter. Und seit 2023 ist bekannt: De Havilland Canada bringt auch eine fünfte Generation des zweimotorigen Turbopropfiegers auf den Markt: die Twin Otter Classic 300-G.

Zwar ist aus der anvisierten Erstauslieferung im ersten Quartal 2025 nichts geworden. Doch der kanadische Flugzeughersteller arbeitet an der Zertifizierung in den nächsten Monaten und will das erste Exemplar vor Jahresende an den Schweizer Erstkunden Zimex Aviation übergeben, wie De Havilland Canada erklärt.

Twin Otter Classic 300-G setzt auf Garmin statt Honeywell

«Zu den Unterschieden zwischen der 400 und der 300 G-Classic gehören die Gewichtseinsparungen von insgesamt rund 500 Pfund», erklärt Twin-Otter-Chefpilot Daniel Montgomery aeroTELEGRAPH. 500 Pfund sind etwa 227 Kilogramm. Man habe das Gewicht gesenkt durch den Wechsel von einem Avionik-System von Honeywell auf eines von Garmin, durch Änderungen der Energieversorgung mit Lithium-Ionen-Akkus, durch leichtere Sitze und durch leichtere Verkleidungen in der Kabine, so der Pilot von De Havilland Canada.

Zur Avionik sagte Montgomery, es handele sich um «ein neueres Produkt mit höherer Auflösung und höherer Geschwindigkeit bei Aktualisierungen». Es sei sehr intuitiv. Zudem würden viele Pilotinnen und Piloten in der Ausbildung in Trainingsflugzeugen mit Systemen von Garmin lernen und sich daher schnell an das G1000 NXI der Twin Otter Classic 300-G gewöhnen. Im Gegensatz zur 400 hat die Classic 300-G drei statt vier Monitore im Cockpit.

Auswahl zwischen zwei Triebwerken für neue Twin Otter

Die Twin Otter Classic 300-G ist in der zivilen Passagiervariante standardmäßig mit PT6A-27-Triebwerken von Pratt & Whitney Canada ausgestattet. Optional ist auch das PT6A-34 erhältlich, das laut dem Flugzeugbauer besser für den Betrieb in großen Höhen sowie generell für «herausfordernde Umgebungen und anspruchsvolle Missionen» geeignet ist. Bei der Twin Otter 400 ist das PT6A-34 das Standard-Triebwerke.

Die erste Classic 300-G wird die insgesamt 998. Twin Otter sein. Auch das 1000. Exemplar dürfte voraussichtlich eine Classic 300-G werden. Ziel sei zunächst die Produktion von elf bis zwölf Exemplaren pro Jahr, erklärte Montgomery, mit der Option, die Rate hochzufahren, wenn es die entsprechende Nachfrage gebe.

Mehr zum Thema

Die fünfte Generation der De Havilland Canada Twin Otter nennt sich Classic 300-G.

Fünfte Twin-Otter-Generation kommt 2025

Die fünfte Generation der De Havilland Canada Twin Otter nennt sich Classic 300-G.

De Havilland Canada bringt neue Version der Twin Otter

Blick ins Twin-Otter-Cockpit: Air Tetiaroa erhält ein weiteres Flugzeug.

Twin Otter fliegt von der Schweiz über 18.000 Kilometer in die Südsee

T-741: Die Twin Otter von Swisstopo ist vielbeschäftigt.

50 Jahre alt – und noch immer eine Präzisions- und Schwerarbeiterin

Video

Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies