Superjet von Yamal Airlines: Nicht noch mehr heimische Flieger für die Flotte.

Yamal AirlinesRussische Airline bestellt Superjets ab

Nur einen Tag nach der Bruchlandung eines Superjets in Moskau gibt es erneut schlechte Nachrichten für Hersteller Sukhoi: Eine russische Airline will zehn bestellte Jets nicht mehr.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

So kurz nach einem Unfall ist nie klar, was genau der Grund war. Aber Vermutungen gibt es im Fall der Bruchlandung eines Superjets von Aeroflot bereits. Ein Blitzschlag und ein daraus resultierender Kommunikationsausfall sollen eine Rolle gespielt haben. Und das, obwohl Flugzeuge eigentlich - wie Autos - als faradaysche Käfige gelten und Blitzschlage aushalten können. Das russische Transportministerium erklärte am Tag nach dem Crash denn auch, es gebe keinen Grund, die Flieger zu grounden.

Dennoch gab es für den russischen Flugzeugbauer weitere schlechte Nachrichten. Yamal gab am Montag (6. Mai) bekannt, dass sie die geplante Order von 10 weiteren Superjet 100 annullieren will. Derzeit fliegen 15 der Flugzeuge für die Fluggesellschaft. Sie ist damit die zweitgrößte russische Betreiberin des Modells. Yamal-Geschäftsführer Vasily Kryuk erklärte der Nachrichtenagentur Tass, dass die operativen Kosten der Superjets zu hoch seien.

Zu teuer?

Er ist damit nicht der erste, der sich über zu hohe Kosten der Jets beklagt. Die mexikanische Interjet beschwerte sich darüber, dass die Zuverlässigkeit der Superjets zu wünschen übrig lasse. Ersatzteile seien oft nicht verfügbar. Hersteller Sukhoi entschädigte die Mexikaner schließlich. Auch Brussels Airlines zeigte sich unzufrieden und beendete Anfang Januar den Wet-Lease-Einsatz von zeitweise bis zu sechs Superjets.

Mehr zum Thema

Was bisher über die Bruchlandung von Moskau bekannt ist

Was bisher über die Bruchlandung von Moskau bekannt ist

Superjet in den Farben von Adria Airways: Es wird bei der Visualisierung bleiben.

Adria Airways annulliert Superjet-Bestellung

Im hinteren Teil hatten Passagiere wenig Chancen

Im hinteren Teil hatten Passagiere wenig Chancen

Airbus A350 XWB im Flug

Wer sind die größten Betreiber dieser Flugzeugmodelle?

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack