Superjet von Yamal Airlines: Nicht noch mehr heimische Flieger für die Flotte.

Yamal AirlinesRussische Airline bestellt Superjets ab

Nur einen Tag nach der Bruchlandung eines Superjets in Moskau gibt es erneut schlechte Nachrichten für Hersteller Sukhoi: Eine russische Airline will zehn bestellte Jets nicht mehr.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

So kurz nach einem Unfall ist nie klar, was genau der Grund war. Aber Vermutungen gibt es im Fall der Bruchlandung eines Superjets von Aeroflot bereits. Ein Blitzschlag und ein daraus resultierender Kommunikationsausfall sollen eine Rolle gespielt haben. Und das, obwohl Flugzeuge eigentlich - wie Autos - als faradaysche Käfige gelten und Blitzschlage aushalten können. Das russische Transportministerium erklärte am Tag nach dem Crash denn auch, es gebe keinen Grund, die Flieger zu grounden.

Dennoch gab es für den russischen Flugzeugbauer weitere schlechte Nachrichten. Yamal gab am Montag (6. Mai) bekannt, dass sie die geplante Order von 10 weiteren Superjet 100 annullieren will. Derzeit fliegen 15 der Flugzeuge für die Fluggesellschaft. Sie ist damit die zweitgrößte russische Betreiberin des Modells. Yamal-Geschäftsführer Vasily Kryuk erklärte der Nachrichtenagentur Tass, dass die operativen Kosten der Superjets zu hoch seien.

Zu teuer?

Er ist damit nicht der erste, der sich über zu hohe Kosten der Jets beklagt. Die mexikanische Interjet beschwerte sich darüber, dass die Zuverlässigkeit der Superjets zu wünschen übrig lasse. Ersatzteile seien oft nicht verfügbar. Hersteller Sukhoi entschädigte die Mexikaner schließlich. Auch Brussels Airlines zeigte sich unzufrieden und beendete Anfang Januar den Wet-Lease-Einsatz von zeitweise bis zu sechs Superjets.

Mehr zum Thema

Was bisher über die Bruchlandung von Moskau bekannt ist

Was bisher über die Bruchlandung von Moskau bekannt ist

Superjet in den Farben von Adria Airways: Es wird bei der Visualisierung bleiben.

Adria Airways annulliert Superjet-Bestellung

Im hinteren Teil hatten Passagiere wenig Chancen

Im hinteren Teil hatten Passagiere wenig Chancen

Betreiber: Wer fliegt die meisten Airbus A350?

Wer sind die größten Betreiber dieser Flugzeugmodelle?

Video

Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin