Airbus A330 Neo von Corsair: Widerstand von der Konkurrenz.

Air Caraibes und French BeeKonkurrenten bekämpfen Staatshilfe für Corsair

Die französische Langstreckenairline bekommt nicht nur neue Aktionäre, sondern auch Geld vom Staat. Das wollen die Corsair-Konkurrenten Air Caraïbes und French Bee nicht hinnehmen.

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Die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation und der Reisekonzern Tui reichen ihre Anteile an Corsair weiter. Käufer sind Eric Kourry, Vorsitzender der Eigentümergruppe von Air Antilles und Air Guyane, sowie Patrick Vial-Collet, Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer von Guadeloupe. Der Eigentümerwechsel machte auch den Weg frei für Corona-Hilfen im Umfang von 300 Millionen Euro, die mindestens zur Hälfte vom Staat kommen.

Doch dagegen regt sich nun Widerstand. Der Chef der Corsair-Konkurrenten Air Caraïbes und French Bee kritisiert die Hilfe des Staates scharf. Die Fluggesellschaft habe seit 2010 nur in zwei Jahren keinen Verlust geschrieben und 2019 seien alle Strecken defizitär gewesen, so Marc Rochet. Man werfe also gutes Geld schlechtem hinterher. Der Rettungsplan von Corsair muss zuerst noch von einem Handelsgericht genehmigt werden.

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