Britten-Norman BN-2 Islander von Aer Arann Islands: Die Airline will expandieren.

Aer Arann IslandsKleine Inselairline will mit Twin Otter groß ausbauen

Aer Arann Islands verbindet drei kleine Inseln mit der Hauptinsel. Jetzt will sich die Mini-Airline ein neues Flugzeug anschaffen - und eine neue Route eröffnen.

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Der Film «The Banshees of Inisherin» wurde mit einem Golden Globe ausgezeichnet - und machte seinen Drehort Aran Islands weltberühmt. Die Inselgruppe in der Bucht von Galway zählt nur rund 1300 Einwohnerinnen und Einwohner. Und für sie ist die lokale Fluggesellschaft von zentraler Bedeutung. Sie bietet mit einer Flugzeit von weniger als zehn Minuten die schnelle Alternative zur Fähre, die rund eine Stunde braucht.

Zurück zum Kerngeschäft und neue Ausbaupläne

Aer Arann Islands wurde 1970 gegründet, um die drei Eilande der Inselgruppe - Árainn (Inishmore), Inis Meáin (Inishmaan) und Inis Oírr (Inisheer) - mit der irischen Hauptinsel zu verbinden. 1994 expandierte sie ins Regionalgeschäft und wurde 2010 unter neuen Besitzern zu Stobart Air. Das originale Geschäft der Flüge zu den drei Aran Islands wurde damals abgespalten.

Aer Arann Islands fliegt seither wieder mit drei neunplätzigen Britten-Norman BN-2 Islander von den drei Inseln zum Connemara Airport der Region Galway. Jetzt plant die Fluglinie eine große Investition, wie die Zeitung Connacht Tribune berichtet.Sie möchte eine De Havilland Canada DHC-6 Twin Otter kaufen.

Auch andere Flugzeugmodelle im Visier

Mit der Anschaffung des 19-sitzigen Turbopropfliegers will Aer Arann Islands nicht nur ihre Kapazität verdoppeln. Sie plant auch eine neue Strecke aufzunehmen. Sie möchte von ihrer Basis am Connemara Airport auch auf die Insel Inis Bó Finne (Inishbofin) fliegen. Zudem soll die Twin Otter auf Wasserstoffantrieb umrüstbar sein und so die Umweltbilanz der Fluglinie verbessern, wie Chef Peter McKenna der Zeitung erklärte.

Die Entscheidung über den Kauf der Twin Otter, die von Hersteller De Havilland Canada neu aufgelegt wird, soll in den kommenden zwölf Monaten fallen. Zugleich prüfe man aber auch andere neue Modelle, die auf den Markt kämen, so McKenna. Das Ziel sei es, innerhalb von drei bis fünf Jahren über neue Flugzeuge zu verfügen.

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