Die erste Simorgh: Die iranische Maschine hob am 30. Mai zu ihrem Erstflug ab.

NeuauflageIranische Antonov-Kopie hebt zum ersten Mal ab

Im Iran ist seit langem wieder ein Flugzeug aus eigener Produktion gestartet. Die Simorgh basiert auf der Antonov-140.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Große Erfolge hat die iranische Luftfahrt in den vergangenen Jahren nicht verzeichnet. Am 30. Mai gab es endlich einen Grund zu feiern: Das erste Flugzeug aus eigener Produktion absolvierte seinen Erstflug am Flughafen Shahin-Shahr, schreibt Air Data News. Hersteller ist die Iran Aircraft Manufacturing Industries Corporation, kurz Hesa.

Der Schulterdecker wird als Simorgh, einem Vogel-Fabelwesen aus der persischen Mythologie, vermarktet. Bei der Turboprop-Maschine handelt es sich um eine adaptierte Version der Anfang der 1990er-Jahre in der Ukraine entwickelten An-140. Bei der Neuauflage ist die hintere Frachttür mit einer Rampe ausgestattet, was einen Einsatz als Militärtransporter erlaubt.

Motoren aus Russland

Angetrieben wird das Flugzeug von aus Russland importierten Klimov TV3-117-Turboprops. Hesa besitzt eine Lizenz zum Bau der Maschine. Früher wurde die Maschine als Iran-140 vermarktet, zwei tragische Abstürze führten zum Ende der Produktion. Im vergangenen Jahr kündigte die Regierung in Teheran eine Neuauflage an.

Mehr zum Thema

Iran baut wieder Antonov-Kopie

Iran baut wieder Antonov-Kopie

An 140: Vorbild für den iranischen Jet

Iran prahlt mit Luftfahrtindustrie

Auf Visualisierungen ist ein zweistrahliger Jet mit modernem Design zu sehen. Er soll Iran 150 heissen.

Iran will Flugzeug für 100 Passagiere entwickeln

Die HZ-AKJ, hier zu sehen 2005 in Frankfurt: Fliegt die Boeing 777-200 künftig im Iran?

Iran beschafft sich mehrere Boeing 777 - und Ex-Betreiberin Saudia distanziert sich

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber blickt seit seinem Erstflug auf mehr als 50 Jahre Geschichte zurück und wird voraussichtlich noch bis 2060 im Dienst der US Army und vieler weiterer Armeen fliegen. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies