Embraer-Jet: Auch der brasilianische Hersteller profitiert vom Ende der Wirtschaftssanktionen.

Ende der WirtschaftssanktionenIran bestellt Flieger bei Embraer

Nun kommt auch Embraer zum Zug: Der Iran bestellt beim brasilianischen Flugzeugbauer 50 Flugzeuge. Kaufen will man diese allerdings nicht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Airbus und ATR haben bereits vom Atomdeal mit dem Iran profitiert. Nun darf sich auch der brasilianische Konkurrent freuen. Wie Regierungssprecher Mohammad Bagher Nobakht laut dem iranischen Nachrichtenportal Press TV bestätigte, hat das Land 50 Flugzeuge bei Embraer bestellt. Um welche Modelle es sich handelt, sagte er allerdings nicht.

Zuvor war berichtet worden, dass der Iran 50 Flugzeuge bei Embraer kaufen will. Das allerdings dementierte der Sprecher nun. Man werde die Flugzeuge leasen. Seit Oktober waren die Verhandlungen im Gange, nun hat man sich offiziell geeinigt. Für wen die Embraer-Jets gedacht sind, ist noch nicht bekannt. Aber: Erst kürzlich hieß es von Kish Air, man werde sich entweder Airbus- oder Embraer-Flieger beschaffen.

Airbus bisher der Gewinner

Großer Gewinner der Iran-Öffnung unter den Flugzeugbauern ist bisher Airbus. Insgesamt 118 Flugzeuge bestellte der Iran beim europäischen Flugzeugbauer – davon 12 Airbus A380. Beim italienisch-französischen Produzenten ATR, an dem auch Airbus beteiligt ist, bestellte der Iran 40 Turboprop-Flieger für kürzere Strecken. Noch nicht zum Zug gekommen ist Boeing. Aber die Amerikaner sind auch absichtlich zurückhaltend. «Wir halten uns an die Vorgaben der US-Regierung», erklärte kürzlich Boeings Marketingchef Randy Dienest gegenüber aeroTELEGRAPH. Gespräche finden aber statt.

Mehr zum Thema

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.

Heftige Vibrationen und herabfallende Verkleidung: Erneuter Zwischenfall bei Sepehran Airlines

ticker-iran

Iran: Neue US-Sanktionen gegen Airlines erhöhen Kosten, führen aber nicht zu Betriebsstopp

Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.

Iran meldet 100 beschädigte oder zerstörte zivile Flugzeuge

Der Airbus A310 von Taban Airlines: Stand lange am Boden.

Iranische Fluggesellschaft startet Modernisierung - mit Rückkehr eines 35 Jahre alten Airbus A310

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies