Jets von El Al: Das Passagierlimit gilt unabhängig vom Flugzeugtyp.

Krieg mit IranIsrael lässt wieder Flüge in Tel Aviv abheben - mit nur 50 Passagieren pro Flugzeug

Am Flughafen Tel Aviv dürfen ab heute wieder kommerzielle Flüge starten. Doch die Zahl der Reisenden pro Flugzeug ist beschränkt. Und für die Fluggäste gilt noch eine Regel.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Mit dem Start der Angriffe auf den Iran am 13. Juni schloss Israel seinen Luftraum. Dadurch strandeten sowohl Israelis und Flugzeuge israelischer Fluglinien im Ausland als auch Staatsangehörige anderer Länder in Israel. Vergangene Woche ließen die Behörden dann erstmals wieder eine begrenzte Zahl an Rückkehrflügen von und nach Israel zu.

So teilte etwa das deutsche Verteidigungsministerium am Freitag (20. Juni) mit: «Zur Stunde befinden sich zwei Airbus A400M der Luftwaffe auf dem Weg von Israel zurück nach Deutschland.» An Bord befänden sich 64 Personen. «Die Flüge wurden kurzfristig in enger Abstimmung mit den israelischen Behörden durchgeführt und richteten sich vor allem an Familien mit Kindern und andere vulnerable Personen», so das Ministerium.

Israelischer Minister: «Begrenzung auf 50 Fluggäste»

Am Montag (23. Juni) starten nun auch erstmals wieder kommerzielle Abflüge am Flughafen Tel Aviv - allerdings in einem sehr begrenzten Rahmen. So sind maximal 50 Fluggäste pro Flugzeug gestattet. So wollen die Behörden verhindern, dass sich im Flughafen zu große Menschenmassen bilden. Auch werden weiterhin Flüge zurück nach Israel stattfinden.

«Wir erwarten, dass lokale Fluggesellschaften am Montag 24 ankommende Repatriierungsflüge von internationalen Zielen durchführen werden», sagte Verkehrsministerin Miri Regev laut der Zeitung Times of Israel. «Und auf jedem abgehenden Flug wird es eine Begrenzung auf 50 Fluggäste geben.» Alle Abflüge finden vom Terminal 3 statt. Bis zum nächsten Wochenende wollen die Behörden entscheiden, ob eine Erhöhung der Zahl der Reisenden pro Flug möglich ist.

Das sind jetzt El Als wichtige Ziele in Europa, USA und Asien

Aufgrund der begrenzten Zahl an Plätzen für Ausreisen werden Fluggäste bevorzugt behandelt, die beispielsweise für eine dringende medizinische Behandlung ins Ausland fliegen müssen. Wer ausreisen will, muss einen Antrag stellen. El Al erklärte, über ihre Webseite seien rund 25.000 Formulare für Ausreisen ausgefüllt worden. Zudem stellt die größte Fluggesellschaft des Landes klar, dass es eine weitere Regel der Behörden gibt, um den Verkehr nicht ausufern zu lassen: «Passagiere, die aus Israel abreisen, dürfen frühestens 21 Tage nach dem Abreisedatum zurückkehren.»

Zunächst sollen die meisten Flüge von El Al und ihrer Tochter Sundor nach Larnaca, Athen, Rom, Paris und London nach Europa gehen, nach New York und Los Angeles in den USA sowie nach Bangkok in Asien. Abflüge, die bis inklusive 15. Juli stattfinden, sind für neue Buchungen derzeit geschlossen.

Flugzeuge werden zwischen 16 und 30 Prozent ausgelastet sein

Die Airline hat Festpreise für einfache Flüge von/zu den Zielen angekündigt: Larnaca 99 US-Dollar (87 Euro), Athen 149 Dollar (130 Euro), Rom, Paris, London 299 Dollar (260 Euro), New York, Los Angeles 795 Dollar (692 Euro), Bangkok 695 Dollar (605 Euro). «Die Tarife gelten für Lite-Tickets in der Economy Class», erklärt El Al. «Für US-Flüge: Classic-Tickets einschließlich Gepäck in der Economy Class.»

Zur Einordnung: El Als größtes Flugzeug ist die Boeing 777-200 mit 313 Plätzen, gefolgt von der Boeing 787-9 mit bis zu 293 Sitzen. Sollten Sie mit nur 50 Reisenden zum Einsatz kommen, wären sie nur zu 16/17 Prozent ausgelastet. Die Airline hat aber auch 787-9 mit weniger Sitzen (271), 787-8 mit 235, Boeing 737-900 ER mit 172 Plätzen, 737-800 mit 166 und 189 (Sundor). Bei 166 Plätzen ergeben 50 Reisenden eine Auslastung von 30 Prozent.

Mehr zum Thema

ticker-israel

Nach Flydubai-Flug FZ1073: Israelische Polizei überprüft zwei hochrangige Beamte des Verkehrsministeriums

Jet von Heston Airlines: Die Fluglinie aus Litauen gehört zu den Wet-Lease-Partnern von Arkia.

Wet-Lease wird zum Thema in israelischer Sicherheitsdebatte

Eine Boeing 737 Max von Flydubai: In solche einem Jet spielten sich die dramatischen Szenen ab.

Flydubai-Kopilot wollte Boeing 737 Max offenbar auf Flughafen Tel Aviv stürzen lassen

ticker-israel

Israel und Emirate einigen sich auf Sicherheitsregeln für Dubai-Flüge

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin