Hi FlySo kam es zum Tiefflug des A380 über der Algarve

Auf 300 Meter Höhe überflog der Superjumbo von Hi Fly portugiesische Strände. Das sorgte für Aufsehen und verunsicherte Badegäste. Die Fluglinie erklärt, was sie mit dem Tiefflug des Airbus A380 bezweckte.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Chef persönlich saß im Cockpit. Carlos Mirpuri, Mitgründer, Mitbesitzer und Vize der von seinem Bruder Paulo geleiteten Hi Fly, pilotierte vergangene Woche als Kapitän den Airbus A380, der in Beja startete und danach Richtung Algarve steuerte. Dort überflog er in rund 300 Meter Höhe die Strände von Faro und Vilamoura.

Der Airbus A380 habe nach einem Wartungscheck einen Flug zur Prüfung der Funktionen gemacht, erklärt ein Sprecher von Hi Fly aeroTELEGRAPH. Das habe rund eine Stunde gedauert. Das tun viele Fluggesellschaften. Mitunter halten sie mit diesen kurzen Flügen auch die A380-Lizenzen ihrer Piloten aufrecht.

Botschaft an die Bewohner und Urlauber der Algarve

Diesen notwendigen Flug habe man mit einem zentralen Anliegen der Mirpuri-Brüder verbinden wollen, so der Sprecher von Hi Fly. Sie setzen sich seit Jahren zur Erhaltung der gefährdeten Korallenriffe ein. Und diese Botschaft ist auch auf dem Airbus A380 mit dem Kennzeichen 9H-MIP verewigt.

Die eine Seite des grünlichen Superjumbos steht für die Hoffnung. «Not too late für Coral Reefs», steht dort, also «Es ist noch nicht zu spät». Auf der anderen Seite ist die Bemalung dunkler, sie zeigt ein abgestorbenes Riff. «Coral Reefs gone by 2050» steht dort, «2050 verschwunden». Auf dem Leitwerk steht: «Which side are you on», also «Auf welcher Seite stehst Du?» Mit dem Tiefflug habe man die Botschaft Bewohnern und Urlaubern der Algarve näher bringen können, so der Sprecher von Hi Fly.

Mädchen begann zu weinen

Nicht alle haben das jedoch verstanden. Einige Urlauber rannten wegen des Tieffluges aus dem Wasser. «Alle am Strand standen auf und wussten nicht, was sie tun sollten», erzählte ein Anwesender der Zeitung Diario de Noticias. Ein anderer erinnert sich: «Die Menschen begannen zu rennen, weil sie das Flugzeug auf sich zukommen sahen». Einige hätten die Notrufnummer der Polizei gerufen.

Und ein dritter Badegast erklärte: «Wir fingen an zu glauben, dass das Flugzeug abstürzen würde». Ein Mädchen habe sogar zu weinen begonnen, weil es auf seinem Stand-up-Paddle-Brett im Wasser nicht habe fliehen können. ,Das Manöver fand in strikter Absprache mit der Flugsicherung statt», so der Hi-Fly-Sprecher.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Hi Fly sorgt für Panik bei Urlaubern

Airbus A380 von Hi Fly sorgt für Panik bei Urlaubern

Erster A380-Frachter fliegt für Hi Fly

Erster A380-Frachter fliegt für Hi Fly

Airbus A380 von Etihad: Die gesamte Flotte hat Werkstattsflüge unternommen.

Auch Etihads A380 fliegen ein paar Minuten im Kreis

ticker-airbus-a380

F-WWOW: Erster Airbus A380 absolviert weiteren Testflug

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack