Embraer E190-E2 von Helvetic: Flog weniger für Swiss.

Wet-Lease-VertragHelvetic-Eigner wirft Swiss Vertragsbruch vor

In der Corona-Krise reduzierte Swiss die Anzahl der Flugzeuge, die sie von Helvetic Airways in Anspruch nahm. Das sah Eigentümer Martin Ebner gar nicht gern.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Pandemie warf die Pläne fast aller Airlines durcheinander. Wer ausbauen wollte, baute ab. So auch Swiss. Im Rahmen eines Sparprogramms gab die Lufthansa-Tochter auch bekannt, weniger Flugzeuge von Helvetic Airways im Wet-Lease – also inklusive Besatzung – nutzen zu wollen als ursprünglich geplant.

Statt wie vertraglich vereinbart bis zu acht, kamen bei Swiss nur noch vier Embraer-Jets von Helvetic Airways zum Einsatz. Rückblickend sieht der Besitzer der Fluggesellschaft das ziemlich kritisch. «Es war leider Vertragsbruch», sagt Martin Ebner in einem Interview mit den Zeitungen des Verlags CH Media. Doch inzwischen sei das Thema für ihn erledigt.

Ab Sommer wieder sechs Jets im Einsatz

Denn: Swiss gab mittlerweile auch bekannt, wieder mehr und auch größere Jets von Helvetic im Wet-Lease zu mieten. «Ab Sommer fliegen wir wieder mit mindestens sechs Flugzeugen, das scheint sich also eingerenkt zu haben. Ich habe kein Interesse, dieses Thema weiter nach außen zu tragen», so Ebner.

Dass Swiss die Zahl der in Anspruch genommenen Jets von Helvetic reduziert hatte, lag auch daran, dass es sonst von Seiten des Personals massiven Widerstand gegeben hätte. Denn zum Sparprogramm wegen Corona gehörte neben der Verkleinerung der Flotte um 15 Flugzeuge auch der Abbau von 1700 Vollzeitstellen. Nicht zuletzt um das eigene Personal nicht vor den Kopf zu stoßen, setzte Swiss den Rotstift auch bei der größten Wet-Lease-Partnerin an.

Mehr zum Thema

Embraer E195-E2 von Helvetic Airways: Rechtzeitig Ersatzmotoren bestellt.

Swiss braucht doch wieder mehr Hilfe von Helvetic

Embraer E195-E2 von Helvetic Airways: Kein Bedarf nach mehr Fliegern.

Helvetic ist mit zwölf Embraer-E2-Jets vorerst zufrieden

Embraer E195-E2: Fliegt künftig auch ab Basel.

Helvetic Airways hofft auf Erfolg in der Basler Nische

Airbus A220 von Air Baltic in Zürich: Nach dem aktuellen Winterflugplan beendet Swiss die Zusammenarbeit.

So sieht die Flotte von Swiss im nächsten Sommer aus - ohne Air Baltic

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack