Embraer E195-E2 von Helvetic Airways: Rechtzeitig Ersatzmotoren bestellt.

Mehr und größere JetsSwiss braucht doch wieder mehr Hilfe von Helvetic

In der Corona-Krise wurde die Wet-Lease-Zusammenarbeit reduziert. Im Sommer wird Swiss wieder mit deutlich mehr Flugzeugen von Helvetic Airways unterwegs sein - und mit größeren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Als die Corona-Krise ihren Höhepunkt erreichte, gab Swiss ein einschneidendes Sparprogramm bekannt. Dazu gehört neben der Verkleinerung der Flotte um 15 Flugzeuge auch der Abbau von 1700 Vollzeitstellen. Nicht zuletzt um das eigene Personal nicht vor den Kopf zu stoßen, setzte Swiss den Rotstift auch bei der größten Wet-Lease-Partnerin an.

Statt wie vertraglich vereinbart bis zu acht, kamen bei Swiss nur noch vier Flugzeuge von Helvetic Airways zum Einsatz, alles Embraer E190-E2. Das ändert sich im Sommerflugplan 2022. Die Wet-Lease-Partnerin wird dann wieder mit sechs Flugzeugen für die Schweizer Lufthansa-Tochter im Einsatz sein, wie eine Swiss-Sprecherin aeroTELEGRAPH bestätigt. Diese sechs Jets seien die «langfristige Basisabnahme».

Auch größere E195-E2 kommen zum Einsatz

Wie in früheren Jahren könnten jedoch weitere Flugzeuge von Helvetic bei Bedarf hinzukommen, so die Sprecherin weiter. Damit könne man «einerseits Nachfragespitzen in der Hochsaison, andererseits mögliche operationelle Erfordernisse» abdecken. Und dabei werden nicht nur wie bisher vorgesehen E190-E2 mit 112 Plätzen zum Einsatz kommen, sondern auch die größeren E195-E2 mit 134 Plätzen, wie der Luftfahrtdatenanbieter CH Aviation zuerst berichtete. Das hatte Helvetic noch vor Kurzem ausgeschlossen.

Mit ein Grund für den Ausbau ist der Personalmangel bei Swiss. Weil die Nachfrage zum Sommer stark anziehen wird, hat die Fluggesellschaft sogar die 334 entlassenen Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter angefragt, ob sie wieder in den Dienst zurückkehren wollen. Rund die Hälfte von ihnen hat das Angebot angenommen. Daneben wird Swiss neue Kabinenangestellte im dreistelligen Bereich einstellen.

Mehr zum Thema

Kabinenpersonalvon Swiss: Es herrscht bald Mangel.

Swiss ruft entlassene Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zurück

Embraer E190-E2 von Helvetic: Swiss wird seltener auf die Flieger der Partnerin zurückgreifen.

Swiss will nur noch halb so viele Helvetic-Flieger

Helvetics größter Jet wird nicht für Swiss fliegen

Helvetics größter Jet wird nicht für Swiss fliegen

ticker-swiss

Swiss schickt dritten Airbus A350 auf die Kurzstrecke

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier