Airbus A340 von Air Namibia: Die Airline bleibt angeschlagen.

Flugverbot aufgehobenGericht rettet Air Namibia in letzter Sekunde

Die Verkehrsbehörde des Landes entzog der kriselnden Nationalairline die Lizenz. Doch ein Gericht hat die Maßnahme aufgehoben, Air Namibia kann weiterfliegen. Ihre Probleme sind damit nicht gelöst.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Transport Commission of Namibia schrieb Anfang der Woche einen Brief an Geschäftsführer Elia Erastus und Aufsichtsratspräsident Escher Luanda. Man entziehe Air Namibia die Genehmigung zur Durchführung von Linienflügen bis zum 22. Juli. Nur noch Charterflüge seien möglich, teilte die Behörde den beiden höchsten Vertretern der nationalen Fluggesellschaft mit.

In ihrem Brief erläuterte die Behörde: «Die Kommission hat neben ihrer Besorgnis über die finanzielle Situation von Air Namibia auch Kenntnis von einem fehlgeschlagenen Sicherheitsaudit der Iata». Eine Fluggesellschaft müsse aber «finanziell in der Lage sein, einen sicheren, zufrieden stellenden und zuverlässigen Betrieb» zu gewährleisten und das sehe man derzeit bei der Nationalairline nicht, so die Transport Commission. Mehrmals habe man das Management aufgefordert, zu den im so genannten Iosa-Audit aufgeführten Sicherheitsmängeln einen Bericht abzuliefern, das sei aber nicht geschehen.

Lizenzentzug aufgehoben

Für Air Namibia ist der Lizenzentzug fatal. Denn aktuell verdient sie wenigstens mit Inlandsflügen etwas Geld. Die Corona-Krise bringt der Fluggesellschaft einen Verlust von umgerechnet mindestens 59 Millionen Euro, wie die Führung kürzlich erklärte. Und schon vorher schrieb sie chronisch rote Zahlen und musste vom Staat immer wieder finanziell gestützt werden.

Immerhin währte der Schock nicht lange: offenbar hat Air Namibia erfolgreich interveniert. Das oberste Gericht des Landes hat den Entzug der  Genehmigung für Linienflüge am Mittwoch (8. Juli) aufgehoben. Man führe deshalb alle Inlandsflüge weiterhin durch, so die Fluglinie in einer Mitteilung. Die finanziellen Probleme und die Sicherheitsmängel, die sind freilich weiterhin nicht behoben. Staatspräsident Hage Geingob hatte zuletzt dafür plädiert, Air Namibia wegen der chronischen Defizite zu liquidieren.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Air Namibia: Flug ins Ungewisse.

Staatschef will Air Namibia liquidieren

Airbus A319 von Air Namibia: Zum Großteil wieder im Betrieb.

Air Namibia wird erneut mit Staatsgeld über Wasser gehalten

Startender Airbus A319 von Air Namibia: Die Airline steckt in Turbulenzen.

Air Namibia in schweren Turbulenzen

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack