Airbus A319 von Air Namibia: Zum Großteil wieder im Betrieb.

NationalairlineAir Namibia wird erneut mit Staatsgeld über Wasser gehalten

Die Nationalairline kostet das Land seit Jahrzehnten Geld. Eine neue Finanzspritze sichert vorerst den Betrieb. Für die langfristige Rettung von Air Namibia reicht das nicht.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der namibische Finanzminister Calle Schlettwein fand vergangenen Oktober klare Worte: «In den letzten 29 Jahren verging nicht eines, in denen Air Namibia etwas zur Staatskasse beigetragen hat». Die Nationalfluglinie Namibias kann sich schon seit Jahren nur mit staatlichen Hilfsgeldern über Wasser halten. Zuvor bat sie die Regierung im September um eine Finanzspritze von 1,6 Milliarden Namibia-Dollar oder umgerechnet 99 Millionen Euro, weil sie ihren Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten konnte.

Ob sich die erneute Rettung der schwer angeschlagenen Staatsairline die Letzte sein wird, daran hatte Schlettwein nach Berichten der Zeitung Windhoek Observer schon damals große Zweifel. Mehr als umgerechnet 523 Millionen Euro hat das Land seit 1999 zur Rettung Air Namibias bereitgestellt. Und tatsächlich: nun gewährt die Regierung Air Namibia eine erneute Hilfszahlung.

A319 zum Großteil wieder im Dienst

Mit ihr soll Air Namibia vorerst den Betrieb für das erste Quartal dieses Jahres sicher stellen. 578 Millionen Namibia-Dollar oder mehr als 34 Millionen Euro sicherte Namibia der Fluglinie vergangenen Monat zu. Dies berichtet die Zeitung The Namibian. Die Fluggesellschaft hat bereits Zugang zu den neuen Mitteln, sagt Airline-Chef Xavier Musale. Mit den Geldern begleicht sie Schulden, unter anderem bei Dienstleistern.

Weil Air Namibia beispielsweise ein Wartungsunternehmen nicht bezahlen konnte, musste sie ihre vier Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A319 vergangenes Jahr stilllegen. Daten des Dienstes Flightradar 24 zeigen, dass sich aktuell drei der vier A319 wieder im Einsatz befinden. Für eine grundlegende Sanierung Air Namibias samt neuem Geschäftsplan reicht das alles aber noch nicht. Dafür bedarf es bis zu 315 Millionen Euro, schreibt die Zeitung weiter.

Entscheidung im Frühling

Ob Namibia die Staatsfluglinie mit einer noch größeren Zahlung hilft, darüber berät sich aktuell die Regierung. Bis Mai dieses Jahres soll eine Entscheidung fallen. Auch eine neue Strategie für die Fluglinie soll diskutiert werden. Im Herbst versuchte das Land bereits, eine andere Airline als Investor zu finden und wandte sich dabei an Ethopian Airlines, South African Airways und auch Lufthansa. Doch bisher blieb dieser Weg erfolglos.

Mehr zum Thema

Flieger von Turkish Airlines in Istanbul: Nicht alle haben offenbar genug Platz für Flüge nach Nigeria.

Nigeria droht Turkish Airlines mit Lizenzentzug

Boeing 777-300ER von Emirates: In Lagos droht der Pfandsiegel.

Nigeria ordnet Pfändung von Emirates-Flieger an

Spielzeug von South African Airways: Die Fluglinie kämpft ums Überleben.

South African rettet sich in Gläubigerschutz

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack