All Nippon Airways ist die pünktlichste Fluggesellschaft der Welt. Sie führte 62.000 Flüge selbst durch, 95,04 Prozent davon waren gemäß Cirium pünktlich.

SuperjumboAll Nippon Airways schickt Airbus A380 wieder nach Hawaii

Der Superjumbo gibt sein Comeback bei All Nippon Airways. Die japanische Fluglinie schickt den A380 im August nach Honolulu. Bisher war ein Boeing-Modell eingeplant.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Airbus A380 ist vielen Betreibern einfach zu groß für die niedrigen Passagierzahlen während und wohl auch nach der Pandemie. Manche Fluglinien wie Malaysia Airlines haben das Kapitel Superjumbo daher beendet. Bei anderen Fluggesellschaften wie etwa Lufthansa bestehen nur noch minimale Chancen auf eine Rückkehr des vierstrahligen A380.

Fluglinien wie Qantas und British Airways haben sich dagegen zu einer Zukunft mit dem zweistöckigen Riesen bekannt. Und auch bei All Nippon Airways ANA, die ihren ersten A380 im April 2019 erhielt, war klar, dass der Superjumbo zurückkehrt. Die Frage war nur: wann?

Vier Flüge im August geplant

Die japanische Fluggesellschaft hat drei Airbus A380 - einer ist allerdings bisher nur auf dem Papier ausgeliefert worden und steht noch bei Airbus in Frankreich. Die anderen beiden sind aufgrund der Pandemie in Japan geparkt und lediglich zu Wartungs- und Trainingszwecken sowie zu einigen Rundflügen abgehoben.

Nun steht endlich fest, wann die Vierstrahler wieder im Liniendienst zum Einsatz kommen. «Im August wird ANA den Airbus A380 auf der Strecke Narita - Honolulu einsetzen», so die Airline am Dienstag (1. Juni). Bisher sind vier Flüge geplant: NH184 von Tokio-Narita nach Hawaii am 9. und 13. August. Und NH183 in die Gegenrichtung am 10. und 14. August.

Airbus A380 statt Boeing 787

Für diese Flüge waren bisher Boeing 787-9 mit 246 Plätzen eingeplant. Doch die sind offenbar nicht mehr groß genug für die Nachfrage. Die A380 bieten 520 Reisenden Platz.

Die Route nach Hawaii war vor der Krise die Standard-Strecke der Superjumbos von ANA. Um die bei den Japanern beliebte Pazifikinsel zu würdigen, sind die A380 mit Bildern von Meeresschildkröten verziert, die dort als Symbol von Glück und Wohlstand gelten. Außerdem hat die Fluggesellschaft ihren A380 den Spitznamen «Flying Honu» verpasst.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die A380 von All Nippon Airways.

Mehr zum Thema

Der dritte Airbus A380 von ANA All Nippon Airways: Immer noch in Europa.

Der ausgelieferte und doch nicht ausgelieferte A380

Etihad Airways: Eine Rückkehr des Airbus A380 ist nach Aussagen des Vorstandsvorsitzenden höchst unwahrscheinlich.

Was welche Airline mit ihren Airbus A380 vorhat

Boeing 777 von ANA: Japanische Airline untersucht Recycling-Kerosin aus Abgasen.

All Nippon Airways will aus Abgasen Treibstoff machen

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier