A380 von Malaysia Airlines (Archivbild): Keine Linienflüge mehr.

Auch Ersatz für A330 gesuchtMalaysia Airlines besiegelt Ende des Airbus A380

Lange Zeit war der Verbleib der Airbus A380 bei Malaysia Airlines ungewiss. Jetzt steht fest, dass der Superjumbo nie mehr bei der Fluglinie fliegen wird.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Wäre es kein trauriges Anliegen, könnte man sagen, dass Malaysia Airlines einen Trend gesetzt hat. Schon 2018 führte die Fluggesellschaft den letzten Linienflug mit einem Airbus A380 durch. Seitdem stehen die XL-Flieger zum Verkauf. Bisher ohne Erfolg.

Und so suchte Malaysia Airlines nach neuen Einsatzmöglichkeiten für die A380. Sie plante unter anderem den Einsatz auf Charterflügen für Pilger. Aber auch das brachte keinen Erfolg. Und nun herrscht definitiv Gewissheit über den Verbleib der Superjumbos.

Plan für A380 klar, Umsetzung unklar

Gemäß dem Fachmagazin Airfinance Journal gab Vorstandsvorsitzender Izham Ismail am Dienstag (4. Mai) bekannt, dass die Airbus A380 zum Ende des Jahres ausgeflottet werden. Was genau mit den Fliegern passiert, ist aber noch nicht entschieden. Die Nationalairline des asiatischen Landes besitzt sechs Superjumbos.

Fest steht allerdings, dass sich in der aktuellen Krise wohl kaum eine Airline dazu bereit erklärt, die großen Flugzeuge zu übernehmen. Viele andere legen sie gerade für immer still, so Etihad, Air France oder sehr wahrscheinlich auch Lufthansa. Die Flieger werden also wohl in der Wüste abgestellt und bestenfalls als Ersatzteillager genutzt.

Auch Ersatz für Airbus A330 gesucht

Durch die Ausflottung hofft der Mutterkonzern Malaysia Aviation Group, ihre Ausgaben pro Jahr drastisch zu reduzieren. Auch wenn er kürzlich eine Finanzspritze erhalten hat, welche sein Bestehen bis 2025 sichert, müssen die Kosten darüber hinaus  deutlich reduziert werden.

Denn neben dem Airbus A380 gibt es weitere Flieger, die finanzielle Mittel erfordern. Ismail sagte, dass einige ältere Airbus A330  in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen. Die Entscheidung, welches Modell als Ersatz angeschafft wird, wird aber erst bis 2023 getroffen. Die neuen Flieger sollen ab 2025 zu Flotte hinzustoßen.

Etwas über 70 Flugzeuge

Auch Planungen zur Kurzstreckenflotte gab Ismail bekannt. Bis 2024 möchte Malaysia Airlines acht Boeing 737 Max erhalten, insgesamt sind 25 bestellt worden. Bis Ende des Jahres plant die Fluglinie mit 27 Langstreckenflugzeugen und 47 Kurzstreckenfliegern.

Mehr zum Thema

Etihad Airways: Eine Rückkehr des Airbus A380 ist nach Aussagen des Vorstandsvorsitzenden höchst unwahrscheinlich.

Was welche Airline mit ihren Airbus A380 vorhat

Die Kaaba in Mekka: Malaysia Airlines will Pilger aus der ganzen Welt hier hin fliegen

Airbus A380 mit Bet- und Waschraum

Airbus A330 von Malaysia Airlines: Entsteht eine große malaysische Gruppe?

Malaysia Airlines kann bis mindestens 2025 weitermachen

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg