Linienführung des CDG Express: Schneller zum Arc de Triomphe.

Finanzierung der FlughafenbahnFrankreich macht Ernst mit neuem Ticketzuschlag

Ab nächstem Jahr sollen Passagiere am Flughafen Paris Charles de Gaulle 1 Euro pro Strecke zusätzlich zahlen. Mit dem Geld wird die Schnellbahn ins Zentrum finanziert.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit 16 Jahren wird in Frankreich über das Projekt diskutiert. Eine neue direkte Bahnlinie soll das Pariser Stadtzentrum mit dem größten Flughafen der Stadt verbinden und so die Reisezeit von Charles de Gaulle bis zum Gare du Nord verkürzen. Umgesetzt wurden die Pläne bislang nicht.

Jetzt macht die Regierung vorwärts. Anfang des Jahres hat sie den CDG Express fest in ihr Programm aufgenommen. Derzeit kommen Passagiere nur mit der Nahverkehrsbahn RER B einigermaßen schnell nach Paris Charles de Gaulle. Die Reise dauert mindestens 30 Minuten. Mit dem CDG Express soll es ab 2023 nur noch 20 Minuten dauern.

1 Euro pro Strecke

Auch die Finanzierung des Baus ist jetzt gelöst. Einen Teil der Kosten zahlen Bahnreisende über den Fahrpreis von 24 Euro. Den anderen werden alle Passagiere mit einem neuen Ticketzuschlag übernehmen. Wer in Paris Charles de Gaulle ankommt oder abfliegt, zahlt ab kommendem Jahr 1 Euro für die Finanzierung des CDG Express. Das hat die Regierung definitiv beschlossen, wie die Zeitung Les Echos schreibt.

So sollen jährlich 35 bis 40 Millionen Euro zusammenkommen. Dieser Vorschlag war bereits früher ins Spiel gebracht worden, jetzt ist er konkret im Budget 2017 enthalten. Damit werden Passagiere in Frankreich ein weiteres Mal zur Kasse gebeten. So zahlen sie auch die sogenannte Solidaritätssteuer. Alle Reisenden, die in Frankreich abfliegen oder ankommen, müssen sie seit 2006 bezahlen. Nur Umsteigeverbindungen sind ausgenommen.

Noch eine andere Spezial-Steuer

Die Solidaritätssteuer auf Flugtickets wurde eingeführt, um damit den Entwicklungshilfefonds Unitaid zu öffnen. Sein Ziel ist der Kampf gegen Krankheiten wie Aids, Malaria oder Tuberkulose. Seit 2014 zahlen Passagiere der Economyklasse 1.13 Euro und die in der Businessklasse 11.27 Euro auf Inlandsflügen, auf Interkontinentalstrecken zahlen sie 4.51 und 45.07 Euro.

Air France hat sich bereits zu Wort gemeldet und den neuen Ticketzuschlag für CDG Express als kontraproduktiv bezeichnet.

Mehr zum Thema

ticker-frankreich

Frankreich schließt Modernisierung ihrer Breguet Atlantique 2 ab

Flugzeugkabine: Die Zahl pöbelnder Passagiere nimmt zu.

Frankreich geht härter gegen Pöbelpassagiere vor – doch die Regelung hat einen Schwachpunkt

Falcon 50 der französischen Marine: Ein Flugzeug des Typs soll eine Yacht in Schwierigkeiten gebracht haben.

Belgisches Segelteam beschuldigt Dassault Falcon, Spinnaker zerstört zu haben - oder war alles ganz anders?

ticker-frankreich

Frankreich bestellt fünf weitere Falcon 2000 LXS Albatros

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack