Fünf Mal Airbus A350, fünf verschiedene Airlines: Welche Fluglinie von Lufthansa Group bekommt die neuen Jets? - Das Bild enthält übrigens einen Fehler - finden Sie ihn? ;-)

A350-900 und 787-9Lufthansa Group kauft 20 zusätzliche Langstreckenjets bei Airbus und Boeing

Mit zehn weiteren Airbus A350 und zehn zusätzlichen Boeing 787 investiert der Konzern erneut Milliarden in ihre Flotte. Offen bleibt allerdings, welche Airlines von Lufthansa Group die neuen Langstreckenjets erhalten werden. Die Auswahl ist breiter denn je.

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Der Aufsichtsrat hat einer Milliardeninvestition zugestimmt. Lufthansa Group hat deshalb bei beiden großen Flugzeugbauern neue Aufträge platziert, wie sie am Montagabend (11. Mai) bekannt gab. Konkret ordert sie zehn weitere Airbus A350-900 und zehn weitere Boeing 787-9. «Es ist ein klares Bekenntnis zu einer modernen Flotte, zu Premiumqualität und zur weiteren Reduzierung von CO₂-Emissionen. Denn Flugzeuge neuester Technologie sind der effektivste Hebel für einen klimafreundlicheren Luftverkehr», kommentiert Konzernchef Carsten Spohr die Nachbestellung von Langstreckenjets.

Die Airbus A350 und Boeing 787 sollen zwischen 2032 und 2034 ausgeliefert werden, heißt es. Sie würden «ältere und damit weniger effiziente Modelle ersetzen», so Lufthansa Group. Für welche Fluggesellschaft die 20 zusätzlichen Flugzeuge vorgesehen sind, ist noch nicht bekannt. Die Entscheidung, «bei welcher Airline und an welchem Drehkreuz» sie zum Einsatz kämen, falle zu einem späteren Zeitpunkt.

Lufthansa Group sieht Synergien und Umweltvorteile

Damit kann die Raterei losgehen. Bei den Dreamlinern ist die Ausgangslage einfacher. Nur Lufthansa und Austrian Airlines betreiben das Modell. Und deshalb kommen auch nur sie infrage. Ob die österreichische Fluggesellschaft über die zwölf zugesagten Boeing 787 weitere Langstreckenjets erhalten wird, ist allerdings fraglich. Bereits damit vergrößert sie ihre Flotte deutlich.

Beim A350 dagegen ist die Ausgangslage komplizierter. Mit Discover, Edelweiss, ITA Airways, Lufthansa und Swiss buhlen gleich fünf Töchter um die neuen Flugzeuge. Sie alle betreiben das Modell schon beziehungsweise haben es bereits versprochen bekommen.

Lufthansa Group sieht Synergien und Umweltvorteile

Mit der schrittweisen Harmonisierung der Flotte senke man Komplexität, steigere man Effizienz, Einsatzflexibilität und operative Stabilität, erklärt Lufthansa Group. Gleichzeitig würden Wartungs- und Betriebskosten gesenkt. Aber auch bei der Lizenzierung des Cockpit- und Kabinenpersonals und im Ersatzteilmanagement gebe es Vorteile. Kürzlich hatte die Gruppe bekannt gegeben, bis zum Herbst nicht nur die 27 bis vor Kurzem noch aktiven Airbus A319 und Bombardier CRJ 900 von Lufthansa Cityline, die letzten vier Airbus A340-600 und zwei Boeing 747-400 von Lufthansa stillzulegen.

Zusammen mit der neuesten Bestellung hat Lufthansa Group aktuell 232 Flugzeuge in den Orderbüchern von Airbus und Boeing stehen davon sind 107 Langstreckenflieger.

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