Die deutsche Gruppe hat im ersten Quartal 2026 ihren operativen Verlust verringert. Der bereinigte operative Verlust stieg von minus 722 auf minus 612 Millionen Euro. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um acht Prozent auf 8,7 Milliarden Euro zu. Auch der Reinverlust von Lufthansa Group fiel mit minus 665 Millionen Euro geringer aus als ein Jahr zuvor.
Besonders Lufthansa Cargo profitierte von der Krise im Nahen Osten. Die Sparte steigerte ihr operatives Ergebnis auf 83 Millionen Euro. Auch Lufthansa Technik blieb mit 158 Millionen Euro operativem Gewinn stabil. Die Nachfrage nach Flugreisen blieb laut Lufthansa Group hoch. Vor allem Verbindungen nach Asien und Afrika legten zu, nachdem Passagiere verstärkt Drehkreuze der Golfregion meiden.
Belastend wirken jedoch steigende Kerosinpreise. Lufthansa Group rechnet dadurch 2026 mit Zusatzkosten von 1,7 Milliarden Euro. Dennoch hält der Konzern an seinem Ausblick fest und erwartet weiterhin ein operatives Jahresergebnis deutlich über dem Vorjahr.