Projekt StoutEmbraer gibt Flugzeug mit Hybridantrieb noch nicht auf

Die brasilianische Luftwaffe stieß einst die Entwicklung eines neuen Transportflugzeuges an. Doch sie stieg aus dem Projekt Stout aus. Dennoch will Embraer weitermachen - mit neuen Partnern.

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Im globalen Scheinwerferlicht steht aktuell ein Projekt. Embraer feilt an den letzten Details eines neuen Turbopropflugzeugs. Schon Mitte 2023 soll das Resultat der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Weniger beachtet wurde daneben das Projekt für einen zweiten neuen Flieger.

Stout nennt es sich und dreht sich um ein kleines Transportflugzeug. Die brasilianische Luftwaffe hatte die Idee einst angestoßen. Sie will damit ihre alternden Embraer EMB-110 und 120 ersetzen. Das Besondere: zwei Propeller sollen von zwei Turbopropmotoren angetrieben werden, zwei weitere von elektrischen. Der Flieger soll rund 20 Meter lang werden und 30 Passagiere oder 3,4 Tonnen Fracht aufnehmen können.

Konzept funktioniert offenbar

Inzwischen ist die Luftwaffe jedoch aus dem Projekt ausgestiegen – wegen Budgetbeschränkungen. Das Projekt wurde daher auf Eis gelegt. Doch in São José dos Campos will man Stout – die Abkürzung steht für Short Take-off Utility Transport – trotzdem nicht gleich beerdigen. Denn der Hersteller sieht neben Armeen auch zivile Betreiber als mögliche Kunden.

Man werde die Entwicklung wieder aufnehmen, sobald die Bedingungen es erlaubten, sagte Jackson Schneider, Embraers Chef Militär und Sicherheit gemäß dem Magazin Flightglobal kürzlich. Das Projekt sei ausgesetzt und nicht für immer unterbrochen. Die ersten Studien zum Hybridflugzeug hätten gezeigt, dass das Konzept funktioniere.

Suche nach neuen Partnern

Man brauche jetzt aber mehrere neue Partner, um Stout zu entwickeln, so Schneider gemäß dem Bericht. Auch beim neuen Turbopropflugzeug hat Embraer stets betont, nie ohne starken Partner weiterzumachen. Wer das sein wird, ist bisher nicht bekannt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie erste Skizzen zu Stout.

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