Lufthansa spart - und Air Baltic gerät noch stärker unter Druck
Der Sparkurs von Lufthansa Group hat Folgen weit über den Konzern hinaus. Weil Brussels Airlines und Swiss ihren Bedarf an Wet-Lease-Flugzeugen reduzieren, drohen Air Baltic wichtige Einnahmen wegzubrechen. Für die finanziell angeschlagene lettische Fluggesellschaft kommt das zur Unzeit.
Gewerkschaft fordert mehr Eigenständigkeit für Swiss - und höhere Löhne
Die Schweizer Luftfahrtgewerkschaft SEV-Gata fordert angesichts der anhaltend guten Geschäftsentwicklung von Swiss mehr Wertschätzung für die Beschäftigten und warnt vor einem wachsenden Einfluss der Lufthansa. Kritisiert werden insbesondere die Besetzung des Verwaltungsrats mit zwei Lufthansa-Managern sowie ein Sparprogramm, das in der Verwaltung den Abbau von rund zehn Prozent der Vollzeitstellen vorsieht. Nach Ansicht der Gewerkschaft dürften die Beschäftigten einer profitablen Airline nicht für Probleme des Lufthansa-Konzerns aufkommen. Für die anstehenden Lohnverhandlungen fordert SEV-Gata, in der die Angestellten am Boden organisiert sind, höhere Gehälter und eine stärkere Beteiligung der Mitarbeitenden am Unternehmenserfolg. Zudem spricht sich die Gewerkschaft für den Erhalt der unternehmerischen Eigenständigkeit und der Schweizer Identität von Swiss aus.
Swiss erzielt trotz hoher Treibstoffkosten Gewinn von 189 Millionen Franken
Swiss hat im ersten Halbjahr 2026 ein bereinigtes operatives Ergebnis von 189,3 Millionen Schweizer Franken (rund 203 Millionen Euro) erzielt. Das sind drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg hingegen um 3,2 Prozent auf 2,77 Milliarden Schweizer Franken (rund 2,98 Milliarden Euro). Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch deutlich höhere Treibstoffkosten infolge des Irankriegs sowie anhaltend hohe Wartungskosten. Die Nachfrage blieb insbesondere in den Premiumklassen stark. Insgesamt beförderte Swiss rund 8,5 Millionen Passagiere, ein Plus von 0,6 Prozent, während sich die Auslastung der Flugzeuge verbesserte. Für das Gesamtjahr rechnet die Lufthansa-Tochter weiterhin mit einem anspruchsvollen Marktumfeld und setzt ihren Fokus auf Kostendisziplin sowie Investitionen in Produkt und Service fort.
Kopfhörer-Ladebox zwang Airbus A330 von Swiss zur Ausweichlandung in Bangor
Aufgrund von unklarer Rauchentwicklung in der Business Class landete ein Airbus A330 von Swiss in Bangor statt in New York. Jetzt ist klar: Grund war eine kleine Ladebox für Kopfhörer, die in einen Sitz gerutscht war.
Airbus A330 von Swiss muss wegen Rauch in der Business Class in Bangor landen
Nach dem Startabbruch in Delhi Ende April ist derselbe Airbus A330 von Swiss nun erneut in einen Zwischenfall verwickelt. Wegen einer Rauchentwicklung in der Business Class landete die Besatzung den Langstreckenjet auf dem Weg nach New York vorsorglich in Bangor im US-Bundesstaat Maine.
Swiss reagiert auf Kritik der Pilotengewerkschaft
Swiss weist die Vorwürfe der Pilotengewerkschaft Aeropers zu den stockenden Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag zurück. Die Lufthansa-Tochter bedauert, dass die Gewerkschaft die Gespräche bis Ende August ausgesetzt hat. Nach ihren Angaben fanden bislang sechs Verhandlungsrunden mit insgesamt 17 Verhandlungstagen statt. Swiss betont, weiterhin jederzeit zu Verhandlungen bereit zu sein und fordert von beiden Seiten mehr Kompromissbereitschaft.
Pilotinnen und Piloten von Swiss sehen Tarifverhandlungen in der Sackgasse
Die Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (das Schweizer Äquivalent des Tarifvertrages) für die Pilotinnen und Piloten von Swiss kommen nach Ansicht der Pilotengewerkschaft Aeropers nur schleppend voran. Das Ziel, bis zum Auslaufen des aktuellen Vertrages Ende 2026 eine Nachfolgeregelung zu vereinbaren, sei gefährdet, erklärt sie. Die Gewerkschaft wirft dem Management vor, sich zunehmend an der Konfliktkultur der Lufthansa zu orientieren und Schweizer Werte zu vernachlässigen.
Wer bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Co. ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen
Die Lufthansa-Gruppe führt neue Sitzplatzkategorien für Europaflüge ein. Künftig wird etwa ein Sitz in der ersten Reihe der Business Class kostenpflichtig.
Aufmerksame Teammitglieder stoppen alkoholiserte Swiss-Piloten vor dem Abflug
Zwei Piloten der Schweizer Lufthansa-Tochter wollten trotz etlicher Drinks am Vorabend einen Airbus A220 auf einem Flug ab Genf steuern – doch dazu kam es nicht. Crewmitglieder schlugen Alarm, der Verdacht bestätigte sich. Swiss hat die Piloten suspendiert und prüft weitere Schritte.
Bericht: Swiss-Kabinenpersonal will Lufthansa Group offenbar trotz Anweisung nicht in Ansagen erwähnen
Swiss hat ihre Bordansagen Anfang des Jahres angepasst: Seit dem 1. Februar weisen Flugbegleitende bei der Begrüßung der Passagiere ausdrücklich darauf hin, dass die Fluggesellschaft zur Lufthansa Group gehört. Zuvor wurde lediglich die Mitgliedschaft in der Star Alliance erwähnt. Die Änderung ist Teil des neuen Markenauftritts des Konzerns. Doch offenbar wird das nur halbherzig umgesetzt. Nach einem Bericht der Zeitung NZZ am Sonntag wird der neue Hinweis nicht auf allen Flügen verwendet. Demnach sollen einzelne Maîtres de Cabine die Passage bewusst weglassen, weil sie sich nicht mit der Lufthansa Group identifizieren. Swiss bestätigte dies nicht. Ein Unternehmenssprecher verwies gegenüber der Zeitung lediglich darauf, dass für die Kabinenbesatzungen standardisierte Bordansagen gelten.
Swiss-Flug nach Mumbai kehrt nach ungewöhnlichem Geräusch nach Zürich zurück
Ein Airbus A330 von Swiss ist am Freitag (17. Juli) auf dem Weg von Zürich nach Mumbai vorsorglich umkgekehrt. Flug LX154 drehte nach dem Start über Innsbruck um und kreiste anschließend mehrere Schleifen über der Ostschweiz, bevor er sicher in Zürich landete, berichtet die Zeitung Blick.
Airbus A330 von Swiss muss Start abbrechen - Fluggast nicht ansprechbar
Kurz nach dem Verlassen der Parkposition hat ein Airbus A330-300 der Schweizer Airline am Donnerstag (16. Juli) den Start in Zürich abbrechen müssen. Entgegen ersten Medienberichten war kein aggressiver Passagier der Grund. Wie Swiss dem Portal Watsone mitteilte, wurde ein Fluggast während des Rollens zur Startbahn plötzlich bewusstlos beziehungsweise war nicht mehr ansprechbar.
Austrian, Swiss und Co. sollen auch an Flughäfen sichtbarer zu Lufthansa Group gehören
Die einzelnen Fluggesellschaften bleiben eigenständig – doch ihre Zugehörigkeit zur Gruppe soll künftig deutlich sichtbarer werden. Nach den Flugzeugen will Lufthansa Group nun auch den Markenauftritt an den Check-in-Schaltern vereinheitlichen.
Swiss prüft Schadenersatz nach Skyguide-Ausfall
Die Schweizer Fluglinie prüft nach dem IT-Ausfall der Flugsicherung Skyguide am 21. Juni mögliche Schadenersatzforderungen. Hintergrund ist ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs, das nach Angaben von Swiss derzeit auf seine Anwendbarkeit im Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union untersucht wird, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Die damalige Sperrung des Schweizer Luftraums führte bei Swiss zur Annullierung von 14 Flügen. Rund 1750 Passagiere waren direkt betroffen, hinzu kamen zahlreiche Verspätungen mit Auswirkungen auf den gesamten Flugbetrieb am Drehkreuz Zürich. Angaben zur möglichen Höhe einer Schadenersatzforderung machte die Airline nicht.
Es muss nicht immer Kaviar sein: Swiss serviert in der First Class Hotdogs
Zwei Winterthurer Köche haben den Hotdog zum Premiumprodukt gemacht. Das hat die Swiss überzeugt: Bis Anfang September gibt es den Bastardo nun in der First Class.
Kommerzchefin Heike Birlenbach verlässt Swiss
Beider Schweizer Lufthansa-Tochter kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung: Kommerzchefin Heike Birlenbach wird die Fluggesellschaft Ende September verlassen. Nach insgesamt 36 Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen innerhalb von Lufthansa Group will sie sich neuen beruflichen Aufgaben außerhalb des Konzerns widmen. Birlenbach (59) verantwortete seit Anfang 2024 die kommerziellen Bereiche von Swiss.
Das sind die ältesten Flugzeuge von Lufthansa, Swiss, Austrian und Co.
Elf Passagierfluglinien gehören aktuell zur Lufthansa-Gruppe. Wir zeigen, welche die ältesten Flugzeuge in ihren Flotten sind, für die Lang- sowie für die Kurz- und Mittelstrecke.
Dieter Vranckx wird neuer Verwaltungsratspräsident von Swiss
Bei Der Lufthansa-Tochter kommt es zu Veränderungen im Verwaltungsrat. Nach dem Rückzug von Reto Francioni übernimmt Dieter Vranckx das Präsidium des Gremiums. Gleichzeitig kehrt Ashwin Bhat in den Verwaltungsrat zurück.