Das Geschäft mit kleineren Flugzeugen, die weniger als 100 Reisende fassen, ist nicht das Geschäft von Airbus. Das überlässt der Konzern unter anderem dem Regionalflugzeugbauer ATR, an dem Airbus und das italienische Unternehmen Leonardo je 50 Prozent halten.
Zero E von Airbus zu Beginn mit weniger Fluggästen und Reichweite
Am Mittwoch (14. Oktober) sagte Lars Wagner, Chef von Airbus' Zivilflugzeugsparte, vor Journalistinnen und Journalisten in Toulouse: «Die Vision von Airbus ist es, ein Flugzeug für etwa 80 Fluggäste anzubieten mit einer Reichweite von rund 1000 nautischen Meilen.» Das sind 1852 Kilometer. Früher war von 1500 Seemeilen, also 2780 Kilometern, die Rede.
«Wenn wir das geschafft haben, kann es auch größer werden»
Auf Nachfrage von aeroTELEGRAPH sagte Wagner, unter Berücksichtigung physikalischer Aspekte und der mitführbaren Wasserstoffmenge seien 80 Sitze die beste Konfiguration, um ein wirtschaftlich tragfähiges Verkehrsflugzeug zu bauen. Das gelte zumindest für die erste Generation. «Wenn wir das geschafft haben, kann es auch größer werden.»
Erste Tests könnten dagegen mit einem deutlich kleineren Flugzeug stattfinden, etwa mit rund 20 Sitzen, erklärte der Manager. Daran, dass Airbus das Ganze umsetzen wird, wollte Wagner keine Zweifel aufkommen lassen und sagte: «Es wird Realität werden.»
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