Airbus A330 Neo: Zuletzt kaum ausgeliefert.

Auslieferungen gebremstAirbus entdeckt Qualitätsproblem bei Produktion des A330 Neo

Der europäische Flugzeugbauer ist auf ein Qualitätsproblem bei der Produktion des A330 Neo gestoßen. Airbus konnte den Langstreckenjet daher zuletzt kaum ausliefern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Airbus hat seit Jahresbeginn erst neun A330 Neo ausgeliefert - drei im März, zwei im April und vier im Mai. Im Juni und Juli übergab der europäische Flugzeugbauer keinen einzigen der Langstreckenjets an Kunden. Für August liegen öffentlich noch keine Zahlen vor.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet nun über den Grund dafür, dass es zuletzt keine A330-Neo-Auslieferungen gab: ein Qualitätsproblem bei der Produktion. Betroffen sei das Höhenleitwerk. Der Konzern erklärte, er habe die Flugzeuge während der Produktion überprüfen müssen, was die monatlichen Auslieferungen verlangsamt habe.

Airbus hat A330-Neo-Auslieferungen wieder aufgenommen

«Die Ursache ist identifiziert und die Auslieferungen des A330 wurden wieder aufgenommen», teilt Airbus mit und bezeichnete das Qualitätsproblem als «isoliert». Laut Informationen der Nachrichtenagentur hat der Konzern im August lediglich einen A330 Neo ausgeliefert, und zwar an Starlux Airlines.

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH erklärt ein Airbus-Sprecher, es gehe um ein reines Produktionsproblem. «Es besteht derzeit keine Notwendigkeit für Inspektionen von in Betrieb befindlichen Flugzeugen.» Dementsprechend gebe es auch kein Service Bulletin für A330-Neo-Betreiber. Solche technischen Mitteilungen verschicken Flugzeughersteller, wenn an Flugzeugen technische Mängel vorliegen, die beispielsweise Inspektionen nötig machen.

Die Varianten und die größten Betreiber des Airbus A330 Neo

Den Airbus A330 Neo gibt es in der kleinen Variante A330-800 und der größeren Version A330-900. Allerdings ist der A330-800 ein Ladenhüter, der A330-900 ist die Variante, die bei Airlines gefragt ist. Alle Auslieferungen in diesem Jahr waren A330-900.

Wer die größten Betreiber des Airbus A330 Neo sind, erfahren Sie hier.

Hinter aeroTELEGRAPH steckt mehr als eine Website: ein Team erfahrener Journalistinnen und Journalisten, das fliegt, recherchiert und einordnet – Tag für Tag. Mit Ihrer Unterstützung bleiben wir unabhängig und Sie lesen werbefrei. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

Für Avolon: Airbus A330-900 und Jets der A320-Neo-Familie.

Leasingriese Avolon bestellt 250 Flugzeuge bei Airbus und Boeing

Die neue Business Class von Trinity Airways: Die Airline baut zwölf Sitze in ihre beste Reiseklasse.

Ist das die spartanischste Business Class der Welt?

ticker-airbus-neo-1

Airbus gibt A330 Neo nach Kontrollen wieder zur Auslieferung frei - mögliche Kontrollen bei bereits ausgelieferten Exemplaren

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack