Schon im Mai hatte Flottenchef Thomas Forster im Interview mit aeroTELEGRAPH skizziert, wie es nach der ersten Auslieferung weitergehen soll. Sobald das erste Flugzeug da ist, rechnet Lufthansa City Airlines mit einem neuen Airbus A220 pro Monat. Damit der Betrieb ohne Verzögerung starten kann, lässt die Airline ihre Crews bereits jetzt bei Partnern wie Air Baltic schulen.
Erstflug führt Airbus A220-300 nach Dresden
Zwar ist der erste Airbus A220-300 mit deutscher Registrierung noch nicht angekommen, aber es wird klar, wann und von wo die Airline ihren neuen Flugzeugtyp in den Liniendienst schicken wird. Die ersten Exemplare stationiert die Airline in Frankfurt. Das zeigen die Flugplandaten von Lufthansa Group. Nach derzeitigem Stand eröffnet Flug VL62 nach Dresden am 1. Februar den Linienbetrieb. Um 9.20 Uhr soll der A220 in Frankfurt abheben und eine Stunde später in Sachsen landen. Zurück geht es um 11.05 Uhr, mit Ankunft in Frankfurt um 12.10 Uhr.
Doch schon um 11.45 Uhr hebt in Frankfurt ein weiterer A220 nach Berlin ab, während der Jet aus Dresden noch in der Luft ist. Um 13.40 Uhr geht es vom Hauptstadtflughafen zurück, um 14.50 Uhr landet er wieder am größten Lufthansa-Drehkreuz. Am ersten Tag steht außerdem ein zweiter Umlauf nach Berlin im Flugplan, um 17.00 Uhr folgt der erste A220-Flug nach Leipzig. Lufthansa City Airlines braucht zum Auftakt also mindestens zwei Exemplare.
Einen Monat später folgt das erste Auslandsziel
Ab dem 1. März wird es voller im A220-Flugplan. Dann kommen Brüssel, Hannover, Düsseldorf und Hamburg dazu. Den Anfang macht frühmorgens um 6.45 Uhr der Flug nach Brüssel, um 8.45 Uhr folgt Hannover. Mittags um 13.00 Uhr starten gleich zwei A220 zeitgleich, einer nach Düsseldorf, einer nach Hamburg. Spätestens dann dürfte ein dritter A220 zur Flotte gehören.
Neben dem Heimatflughafen und den ersten Zielen hat Lufthansa City Airlines auch veröffentlicht, wie die Kabine des neuen Flugzeugtyps aussehen wird. Die jüngste Lufthansa-Tochter bestuhlt ihre A220-300 mit 148 Plätzen, aufgeteilt auf Business Class, Economy Class, eine Preferred Zone und Sitze mit mehr Beinfreiheit. Hinzu kommen drei Toiletten, davon eine barrierefreie.
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