Seriennummer 55501: Hier entsteht der erste Airbus A220-300 für City Airlines.

Aus Einzelteilen wird die D-ACAAErster Airbus A220 von Lufthansa City Airlines wird langsam ein Flugzeug

In Kanada wird derzeit ein neues Kapitel für Lufthansa City Airlines geschrieben. Airbus montiert den ersten von 40 bestellten A220-300. Im November soll die D-ACAA nach Deutschland kommen. Die Bilder aus der Produktion.

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Noch besteht er aus einzelnen großen Rumpfteilen. Doch in Mirabel bei Montreal lässt sich inzwischen ziemlich gut erkennen, was daraus werden soll. An der Endmontagelinie von Airbus Canada wächst derzeit der erste Airbus A220-300 für Lufthansa City Airlines zusammen. Derzeit werden sie Rumpfsektionen des Exemplars mit der Seriennummer 55501 miteinander verbunden.

Bis zum Erstflug der künftigen D-ACAA im Liniendienst dauert es noch etwas. Die Auslieferung ist für November 2026 vorgesehen. Mit dem Flugzeug erreicht die junge Lufthansa-Tochter dann einen Meilenstein: Nach eigenen Angaben wird sie die erste deutsche Fluggesellschaft sein, die den Airbus A220 im regulären Linienverkehr einsetzt. An Bord soll auch die neue Europakabine von Lufthansa Group zu finden sein.

Lufthansa City Airlines hat 40 Airbus A220-300 bestellt

Bei einem einzelnen Airbus A220 wird es nicht bleiben. Insgesamt erhält Lufthansa City Airlines 40 Exemplare des A220-300. Die Einführung des neuen Modells ist dabei Teil eines deutlich größeren Wachstumskurses. Aktuell stehen 16 Flugzeuge im eigenen Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC). Bis Ende des Jahres soll die gesamte Flotte der Zubringerairline nach Angaben von Chefpilot Thomas Forster auf 25 Flugzeuge wachsen: 20 Airbus A320 Neo, vier A319 und als jüngstes Mitglied der erste A220-300.

Noch ist einiges zu tun.

Danach soll das Wachstum weitergehen. Bis 2029 plant Lufthansa City Airlines mit bis zu 63 Flugzeugen. Für den A220 bereitet sich die Fluggesellschaft deshalb auch personell bereits auf den Betrieb vor. Die ersten Pilotinnen und Piloten befinden sich laut Forster im Training. Da bislang vergleichsweise wenige Crews über eine Musterzulassung für den A220 verfügen, arbeitet City Airlines für die Einführung zudem mit anderen Fluggesellschaften zusammen. Zu den Partnern gehört Air Baltic, eine der größten Betreiberinnen des Musters.

Airbus A220 soll zweites Standbein der Flotte werden

Bis der erste A220 tatsächlich Passagiere für City Airlines befördert, stehen in Kanada allerdings noch einige Arbeiten an. Seit dem letzten Einblick in die Produktion im Mai ist das Flugzeug ein gutes Stück weitergekommen. Mit dem Zusammenfügen der Rumpfsektionen wird aus der Bestellung nun langsam ein erkennbares Flugzeug und aus dem A220 bald das zweite Standbein der Flotte neben der Airbus-A320-Familie.

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