Die Gewerkschaft Verdi und Lufthansa City Airlines haben sich auf einen Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge für das Cockpit- und Kabinenpersonal geeinigt. Die Vereinbarung sieht erstmals innerhalb der Lufthansa Group eine Wahlmöglichkeit zwischen einer arbeitgeberfinanzierten Altersvorsorge und einer zusätzlichen Gehaltszahlung vor.
Lufthansa City Airlines zahlt künftig für die Beschäftigten monatlich fünf Prozent ihres individuellen Einkommens zusätzlich zum regulären Gehalt in eine Unterstützungskasse ein. Die Finanzierung übernimmt vollständig die Fluggesellschaft.
Alternativ können sich die Beschäftigten dafür entscheiden, statt der Altersvorsorge eine monatliche Zulage in Höhe von fünf Prozent zu erhalten. Diese wird als zusätzliches Bruttoeinkommen einschließlich der entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge ausgezahlt.
Nach Angaben von Verdi soll die Wahlmöglichkeit den unterschiedlichen Lebenssituationen und finanziellen Bedürfnissen der Beschäftigten Rechnung tragen.