Unter dem Projektnamen Nexus prüft Lufthansa Group, wie die Kernmarke Lufthansa, Lufthansa City Airlines und Discover Airlines künftig enger zusammenarbeiten können. Das berichtet die Zeitung Handelsblatt. Bestimmte Aufgaben, die bislang von jeder Fluggesellschaft einzeln erledigt werden, könnten zentralisiert werden. Dazu zählt etwa die Einsatzplanung für das fliegende Personal. Ziel sind Synergien und niedrigere Kosten.
Nexus soll dazu beitragen, die Sanierung der Lufthansa-Kernmarke nachhaltig abzusichern. Intern gibt es laut Handelsblatt jedoch Zweifel, ob eine stärkere Zentralisierung dabei hilft. Kritiker befürchten, dass City Airlines und Discover Airlines ihre Flexibilität verlieren könnten, wenn sie Aufgaben an die komplexere Lufthansa Classic abgeben müssen.
Gleichzeitig fordern einige Führungskräfte eine noch weitergehende Zentralisierung innerhalb der gesamten Gruppe. Sie kritisieren, dass die Airlines eigene Führungsgremien haben.