Die Master Suite: Ganz schön viel Platz.

Exklusives KonzeptAirbus will Airlines eine First Class im A350-1000 schmackhaft machen

Der europäische Flugzeugbauer zeigt eine neue Gestaltungsmöglichkeit für den A350-1000. Herzstück des Konzepts für die First Class ist eine Master Suite zwischen den beiden Gängen.

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Korean Air streicht in elf Boeing 777 die First Class, um eine Premium Economy einzuführen. Oman Air hat sich ganz von der höchsten Reiseklasse verabschiedet. Und auch bei Qatar Airways sah es unter Chef Akbar Al Baker so aus, als habe die First Class keine Zukunft bei der staatlichen Fluggesellschaft von Katar.

Doch Al Bakers Nachfolger Badr Al Meer setzt wieder auf das höchste Premium-Produkt. Lufthansa und Swiss führen mit den Langstreckenkabinen Allegris und Swiss Senses eine neue First Class ein, Air France tut es mit La Première. British Airways will 2026 eine neue erste Klasse präsentieren. Die First Class lebt also.

Master Suite zwischen den Gängen

Und Airbus zeigt nun ein neues Konzept für den A350-1000. Der Konzern verweist auf eine «steigende Nachfrage nach First-Class-Kabinen» in dem Jet, dessen Konkurrent die Boeing 777-9 ist.

Herzstück ist eine First Class Master Suite, die vom hauseigenen Airbus-Designteam entworfen wurde. Sie befindet sich mittig zwischen den beiden Gängen, hat Platz für zwei Fluggäste, bietet zwei Sofas, die sich in ein Doppelbett verwandeln lassen, einen Umkleidebereich, eine Bar und Zugang zu einer eigenen Toilette.

So schafft Airbus Platz für Suiten

Insgesamt sind in einem 1-1-1-Layout drei Suiten nebeneinander Platz platziert zwischen Tür 1 und Tür 2. Um den Raum dafür zu haben, wurden Toiletten und Stauräume «in ein neues Mittelmodul direkt hinter Tür 1, gegenüber der Cockpittür» versetzt, wie der Hersteller erklärt. Auch die Zugangstreppe zum vorderen Crew-Ruheraum wurde in dieses Mittelmodul verlegt, was für weniger Störungen der First-Class-Reisenden sorgen soll.

An der Decke gibt es neu gestaltete Blenden und Paneele mit integrierter Beleuchtung. Das soll ein großzügigeres Raumgefühl erzeugen.

Bisher nur eine Airline mit First Class im A350-1000

Der Flugzeugbauer ließ Besucherinnen und Besucher diese First Class auf der Messe AIX per Virtual-Reality-Brillen entdecken. Airbus will den Airlines so die höchste Reiseklasse in ihrem größten Flugzeug, das noch in Produktion ist, schmackhaft machen.

Bisher hat der Hersteller 95 Airbus A350-1000 ausgeliefert. Von den neun Betreibern fliegen acht den Langstreckenjet aber ohne First Class: Air Caraibes, Ethiopian Airlines, Virgin Atlantic, French Bee, British Airways, Cathay Pacific, Etihad Airways und Qatar Airways. Einzig Japan Airlines hat eine erste Klasse im A350-1000.

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In der Business Class herrschen Bordeaux- und Beige-Töne vor. Der 4K-Bildschirm ist 17 Zoll groß, der 80 bis 82 Zentimeter breite Sitz lässt sich in ein 2-Meter-Bett verwandeln. Während Lufthansa sieben verscheidene Sitze anbietet, sind es bei Swiss  fünf: Privacy Seat, Extra Long Bed, Double Seat, Extra Space Seat and Classic Seat.

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