Triebwerksuntersuchung bei einer jetzigen Boeing 777: Künftig mit mehr Schub.

Emirates will Extrawurst bei B777X

Emirates steht vor einer Megaorder von Boeings neuestem Langstreckenflugzeug. Doch die Golfairline ist noch nicht richtig zufrieden mit der 777X.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Der Kunde ist König, heißt es gemeinhin. Und der Großkunde, der ist dann wohl Kaiser. Bei Boeing ist dieser Imperator eindeutig Emirates. Bis zu 175 Stück der neuen Version des Langstreckenflugzeuges 777 will die Golfairline in den nächsten Wochen bestellen. Im Minimum dürften es hundert Exemplare werden, die Boeing nach Dubai liefern kann. Das bedeutet Einnahmen von mindestens 30 Milliarden Dollar nach Listenpreisen. Und schon heute ist Emirates die größte Betreiberin von B777. 128 Stück des Modells besitzt die Fluggesellschaft.

Doch Emirates-Chef Tim Clark nörgelt noch immer an der Neuversion der B777 herum, die formell erstmals an der Dubai Air Show vorgestellt werden soll. Die Boeing 777X brauche mehr Schubkraft, erklärte Clark nun dem Fachportal Flightglobal. Die aktuellen Triebwerke von GE Aviation langen ihm nicht. Denn in den heißen Sommermonaten am Golf mit Temperaturen von bis zu fünfzig Grad im Schatten reichen sie nicht, um die größere Version der neuen B777X mit voller Beladung anzutreiben.

Nur für wenige nützlich

Doch diese Extrawurst ist für Boeing und GE ein Problem, wie Flightglobal schreibt. Denn die zusätzliche Schubkraft brauchen andere Kunden nicht. Sie wird nur für gewisse Flughäfen für gewisse Monate gebraucht. Sie technisch zu erreichen, kostet aber.

Die Boeing 777X soll generell 15 Prozent geringere Betriebskosten bieten als die aktuelle Boeing 777-300ER. Die Tragflächen des Jets sind aus Verbundwerkstoffen. Zusätzlich will Boeing die Kabine überarbeiten und diese an die des Dreamliners anlehnen. Der Innenraum soll in der Kategorie ähnlicher Jets am meisten Platz bieten. Boeing kündigt an, dass die Kabine 11 Prozent mehr Raum bietet als der Airbus A350. Die 777X-8 wird mit drei Klassen-Bestuhlung Platz für rund 350 Passagieren Platz haben, die längere Version 777X-9 rund 410.

Mehr zum Thema

Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

Boeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

Iran: Das Land braucht bis zu 500 neue Flugzeuge.

Iranische Airlines bestellen Boeing 737 und 777

Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Kommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Flieger von El Al: Diskriminiert die Airline?

Gebrauchte Boeing 777 im Sonderschlussverkauf

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack