Letzte Aktualisierung: um 12:55 Uhr
Partner von  

Umnutzung des Flughafens

Dübendorf wird kein Oldtimer-Flughafen

Die Schweizer Regierung will den Business- und Privatluftverkehr von Zürich nach Dübendorf verlagern. Dagegen wehren sich die Gemeinden um den Flugplatz. Erfolglos.

Schweizer Luftwaffe

Flugplatz Dübendorf: Er bekommt mehr zivile Flüge.

Rund um den Militärflugplatz Dübendorf bei Zürich ist man nicht glücklich. Die Schweizer Regierung hat 2014 beschlossen, dass künftig neben Kampfjets auch zivile Flieger auf der 2355 Meter langen Asphaltpiste  landen sollen. Das gefällt den umliegenden Gemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen nicht. Sie schlugen als Alternative das Konzept «Historischer Flugplatz mit Werkflügen» vor. Schon heute starten etwa Ju-52-Rundflüge ab Dübendorf.

Doch die Schweizer Regierung hat nun beschlossen, dass daraus nichts wird. Die Abklärungen hätten ergeben, dass der Vorschlag «operativ weitgehend umsetzbar wäre, aber wichtige Anforderungen des Bundes nicht erfüllt», schreibt sie in einer Medienmitteilung. Die Finanzierung sei nicht gesichert, zudem zeige das Konzept keine Lösung für die Geschäftsluftfahrt auf. Genau das aber ist für die Landesregierung zentral. Sie will mit einer Verlagerung der Business- und Privatfliegerei den Flughafen Zürich entlasten.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.