Einer von vier gestrandeten A330 in München: Die Maschinen gehören nicht mehr Lufthansa.

D-AXGA, D-AXGC, D-AXGD und D-AXGGDie vier vergessenen Airbus A330 vom Flughafen München sind verkauft

Am Flughafen München stehen seit Jahren vier Airbus A330 in Eurowings-Lackierung. Die Maschinen haben einen neuen Eigentümer.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Sie sind die letzten Überbleibsel des ersten Versuchs des Lufthansa-Konzerns, im touristischen Langstreckensegment Fuß zu fassen: vier langzeitgeparkte Airbus A330-200 in der Lackierung von Eurowings am Flughafen München. Mittlerweile fehlen bei den Widebody-Jets die Triebwerke und sie stehen versteckt hinter den Hangars.

Nun gibt es Neuigkeiten. Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH teilt eine Lufthansa-Sprecherin mit, dass die vier Flugzeuge «bereits Anfang des Jahres verkauft» wurden und «seither nicht mehr Teil der Lufthansa-Group-Flotte» sind. Wer die vier Maschinen gekauft hat, verrät die Sprecherin nicht.

Teil der Eurowings-Langstreckenflotte

Die Maschinen mit den Kennungen D-AXGA, D-AXGC, D-AXGD sowie D-AXGG gehörten ab 2015 zur ersten Eurowings-Langstreckenflotte. Registriert waren die heute knapp 20 Jahre alten Flugzeuge im Luftverkersbetreiberzeugnis (AOC) der Lufthansa-Tochter. Durchgeführt wurden die Flüge allerdings von Sun Express.

Erfolgreich war die Kombination nicht. Eurowings kämpfte zeitweise mit Rekordverspätungen. Im März 2019 saßen Reisende über 30 Stunden in der Karibik fest. Mehrere Maßnahmenpakete konnten die Langstrecken-Ambitionen nicht retten. 2020 zog Konzernmutter Lufthansa die Reißleine und beendete das Projekt Langstrecke bei Eurowings.

Wechsel zu Lufthansa Cityline

Mit Eurowings Discover gründete Lufthansa eine eigenständige Fluggesellschaft für das Projekt touristische Langstrecke. Anfang September dieses Jahres wurde Eurowings Discover zu Discover Airlines.

Die vier Flugzeuge wurden 2020 nicht Teil der neuen Gesellschaft, sondern sollten ins AOC von Lufthansa Cityline wechseln. Dazu wurden die Maschinen nach München geflogen. Corona brachte alle Pläne zum Erliegen und ließ die Maschinen dort stranden. Der Flughafen München ließ eine Anfrage zur Zukunft der vier Maschinen bis zum Erscheinen dieses Artikels unbeantwortet.

Mehr zum Thema

Ein Airbus A330 von Discover im neuen Look.

Mit Blau und Gelb tilgt Discover Eurowings von den Fliegern

Flugzeug von Eurowings: Künftig längere Flugzeiten.

Mit diesen Maßnahmen will Eurowings pünktlicher werden

Flugzeuge von Eurowings Discover und Lufthansa: Die Tarifierung der Ferientochter sorgt für Stress.

Eurowings Discover sorgt im Lufthansa-Konzern für rote Köpfe

Boeing 737 Max von Eurowings: So sollen sie aussehen.

Eurowings muss sparen - auch Vorbereitung auf Boeing 737 Max lässt Kosten steigen

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack