Einer von vier gestrandeten A330 in München: Die Maschinen gehören nicht mehr Lufthansa.

D-AXGA, D-AXGC, D-AXGD und D-AXGGDie vier vergessenen Airbus A330 vom Flughafen München sind verkauft

Am Flughafen München stehen seit Jahren vier Airbus A330 in Eurowings-Lackierung. Die Maschinen haben einen neuen Eigentümer.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Sie sind die letzten Überbleibsel des ersten Versuchs des Lufthansa-Konzerns, im touristischen Langstreckensegment Fuß zu fassen: vier langzeitgeparkte Airbus A330-200 in der Lackierung von Eurowings am Flughafen München. Mittlerweile fehlen bei den Widebody-Jets die Triebwerke und sie stehen versteckt hinter den Hangars.

Nun gibt es Neuigkeiten. Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH teilt eine Lufthansa-Sprecherin mit, dass die vier Flugzeuge «bereits Anfang des Jahres verkauft» wurden und «seither nicht mehr Teil der Lufthansa-Group-Flotte» sind. Wer die vier Maschinen gekauft hat, verrät die Sprecherin nicht.

Teil der Eurowings-Langstreckenflotte

Die Maschinen mit den Kennungen D-AXGA, D-AXGC, D-AXGD sowie D-AXGG gehörten ab 2015 zur ersten Eurowings-Langstreckenflotte. Registriert waren die heute knapp 20 Jahre alten Flugzeuge im Luftverkersbetreiberzeugnis (AOC) der Lufthansa-Tochter. Durchgeführt wurden die Flüge allerdings von Sun Express.

Erfolgreich war die Kombination nicht. Eurowings kämpfte zeitweise mit Rekordverspätungen. Im März 2019 saßen Reisende über 30 Stunden in der Karibik fest. Mehrere Maßnahmenpakete konnten die Langstrecken-Ambitionen nicht retten. 2020 zog Konzernmutter Lufthansa die Reißleine und beendete das Projekt Langstrecke bei Eurowings.

Wechsel zu Lufthansa Cityline

Mit Eurowings Discover gründete Lufthansa eine eigenständige Fluggesellschaft für das Projekt touristische Langstrecke. Anfang September dieses Jahres wurde Eurowings Discover zu Discover Airlines.

Die vier Flugzeuge wurden 2020 nicht Teil der neuen Gesellschaft, sondern sollten ins AOC von Lufthansa Cityline wechseln. Dazu wurden die Maschinen nach München geflogen. Corona brachte alle Pläne zum Erliegen und ließ die Maschinen dort stranden. Der Flughafen München ließ eine Anfrage zur Zukunft der vier Maschinen bis zum Erscheinen dieses Artikels unbeantwortet.

Mehr zum Thema

Ein Airbus A330 von Discover im neuen Look.

Mit Blau und Gelb tilgt Discover Eurowings von den Fliegern

Flugzeug von Eurowings: Künftig längere Flugzeiten.

Mit diesen Maßnahmen will Eurowings pünktlicher werden

Flugzeuge von Eurowings Discover und Lufthansa: Die Tarifierung der Ferientochter sorgt für Stress.

Eurowings Discover sorgt im Lufthansa-Konzern für rote Köpfe

Airbus A319 Germanwings: Nun ist die Fluglinie definitiv Geschichte.

Jetzt ist auch die rechtliche Hülle weg: Lufthansa Group begräbt Germanwings endgültig

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies