Drei Sterne: Künftig der Standard bei Air India.

Privatisierung aufgeschobenCrews von Air India müssen Hotelzimmer teilen

Die indische Nationalairline wird vorerst nicht privatisiert und muss sparen. Deshalb müssen die Flugbegleiter von Air India in schlechteren Hotels schlafen und Zimmer teilen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Der erste Versuch war ein Flop. Kein einziger Interessent gab bis Ende Mai ein Angebot für Air India ab. Danach knobelte die Regierung in Neu Delhi an einem neuen Plan, wie sie die hoch verschuldete und schwer angeschlagene Nationalairline doch noch privatisieren könnte. Dabei stand im Raum, dass Indien sogar alle Anteile abgibt und keine Sperrminorität behält.

Am Mittwoch (20. Juni) aber beschloss sie nun, die Privatisierung auf Eis zu legen. Ganz unabhängig davon muss das Management von Air India weiter sparen. Offenbar dringend. Denn wie die Zeitung Economic Times berichtet, werden für Flugbegleiter künftig nur noch Vier- und Drei-Sterne-Hotels gebucht. Früher waren fünf Sterne der Standard.

Gewerkschaften kündigen Opposition an

Das ist noch nicht alles. Auch werden sie in Zukunft zu zweit in Doppelzimmern untergebracht statt wie bis anhin ein eigenes Zimmer zu haben. Dabei werde allerdings auf die Geschlechterproblematik Rücksicht genommen, so das Star-Alliance-Mitglied. Männer und Frauen werden also nicht gemischt.

Die Maßnahme gilt ab sofort. Zuerst wird sie aber nur für Flugbegleiter umgesetzt, die ab 2017 eingestellt worden sind. Für die anderen gilt die Änderung erst später. Die Gewerkschaften haben bereits Opposition angekündigt. So zu sparen sei «unmenschlich».

Mehr zum Thema

Cockpitpersonal bei der Arbeit: Wo verdient man in Europa am meisten?

So viel verdienen Pilotinnen und Piloten in Europa

ticker-usa

Druck auf Donald Trump steigt, das Rentenalter für Pilotinnen und Piloten auf 67 Jahre zu erhöhen

Cockpit in der Nacht: Wie sind Pilotinnen und Piloten angestellt?

Ein Urteil mit Folgen: Scheinselbstständigkeit bringt Luftfahrt in Bedrängnis

Helvetic Airways Bern-Monastir-27

Was Pilotinnen und Piloten beim Anflug auf Bern alles beachten müssen

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies