Drei Sterne: Künftig der Standard bei Air India.

Privatisierung aufgeschobenCrews von Air India müssen Hotelzimmer teilen

Die indische Nationalairline wird vorerst nicht privatisiert und muss sparen. Deshalb müssen die Flugbegleiter von Air India in schlechteren Hotels schlafen und Zimmer teilen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der erste Versuch war ein Flop. Kein einziger Interessent gab bis Ende Mai ein Angebot für Air India ab. Danach knobelte die Regierung in Neu Delhi an einem neuen Plan, wie sie die hoch verschuldete und schwer angeschlagene Nationalairline doch noch privatisieren könnte. Dabei stand im Raum, dass Indien sogar alle Anteile abgibt und keine Sperrminorität behält.

Am Mittwoch (20. Juni) aber beschloss sie nun, die Privatisierung auf Eis zu legen. Ganz unabhängig davon muss das Management von Air India weiter sparen. Offenbar dringend. Denn wie die Zeitung Economic Times berichtet, werden für Flugbegleiter künftig nur noch Vier- und Drei-Sterne-Hotels gebucht. Früher waren fünf Sterne der Standard.

Gewerkschaften kündigen Opposition an

Das ist noch nicht alles. Auch werden sie in Zukunft zu zweit in Doppelzimmern untergebracht statt wie bis anhin ein eigenes Zimmer zu haben. Dabei werde allerdings auf die Geschlechterproblematik Rücksicht genommen, so das Star-Alliance-Mitglied. Männer und Frauen werden also nicht gemischt.

Die Maßnahme gilt ab sofort. Zuerst wird sie aber nur für Flugbegleiter umgesetzt, die ab 2017 eingestellt worden sind. Für die anderen gilt die Änderung erst später. Die Gewerkschaften haben bereits Opposition angekündigt. So zu sparen sei «unmenschlich».

Mehr zum Thema

Cockpitpersonal bei der Arbeit: Wo verdient man in Europa am meisten?

So viel verdienen Pilotinnen und Piloten in Europa

ticker-usa

Druck auf Donald Trump steigt, das Rentenalter für Pilotinnen und Piloten auf 67 Jahre zu erhöhen

Cockpit in der Nacht: Wie sind Pilotinnen und Piloten angestellt?

Ein Urteil mit Folgen: Scheinselbstständigkeit bringt Luftfahrt in Bedrängnis

Helvetic Airways Bern-Monastir-27

Was Pilotinnen und Piloten beim Anflug auf Bern alles beachten müssen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies