Rang 1: Sukhoi Superjet: Statt 35,0 Millionen Dollar nur 25,3 Millionen Dollar. Rabatt: 27,9 Prozent.

ExpansionCity Jet könnte größter Superjet-Betreiber werden

Ursprünglich plante die irische Regionalairline sich bis zu 25 Exemplare Sukhoi Superjets anzuschaffen. Inzwischen will City Jet noch sechs Exemplare mehr – unter einer Bedingung.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Noch gibt es eine Hürde zu überwinden. Der Sukhoi Superjet 100 muss die Zertifizierung für London City erhalten. Der Flughafen im Osten der britischen Metropole ist wegen des steilen An- und Abflugs – eine Anforderung zur Minimierung der Lärmemissionen wegen der dichten Besiedlung in der Umgebung –  für Piloten sehr anspruchsvoll. Die Cockpitcrew, aber auch ihr Flugzeugtyp und ihre Fluggesellschaft brauchen daher eine spezielle Genehmigung, um in London City operieren zu dürfen.

Der Superjet hat diese bislang noch nicht. Dass die Zulassung kommen wird, daran zweifelt man bei City Jet nicht. «Daran wird noch gearbeitet. Die Zertifizierung ist aber wohl keine Frage des Ob, sondern des Wann», sagt Peter Oncken, der mit seiner Beteiligungs- und Beratungsfirma Intro Aviation die irische Regionalairline vergangene Woche ans Management verkaufte. City Jet bereitet sich denn auch bereits auf das neue Flugzeug vor. «Die ersten Maschinen werden zwischen Mai und Juli geliefert», so Oncken.

Erste Superjets werden ab Mai geliefert

City Jet hatte vergangenen Oktober bekanntgegeben, 15 Superjets fest zu übernehmen und sich zugleich eine Option auf 10 weitere Maschinen gesichert. Nun hat sie sogar noch mehr Lust auf den Flieger aus russischer Produktion. Sie sicherte sich kürzlich eine Option auf zusätzliche 6 Superjets. Insgesamt könnte City Jet also bis zu 31 Exemplare übernehmen. Die Flieger werden allesamt von Falko Leasing gemietet und ersetzten die heutige Flotte an Avro RJ85 und Fokker 50.

Die irische Regionalairline ist nach der Annullierung der Order durch die belgische VLM die einzige westeuropäische Fluglinie, die den Sukhoi Superjet gewählt hat. «Wir befinden uns in einer Wachstumsphase und sehen auch attraktive Chancen im Wet-Lease-Geschäft», erklärt ein Sprecher die Erhöhung der Option. Wird sie tatsächlich eingelöst , könnte City Jet zum weltweit größten Betreiber von Superjets werden, sofern andere Airlines nicht ausbauen. Derzeit besitzt Aeroflot 30, die mexikanische Interjet 27 Stück.

Bis zu sieben Superjets für Air France

Schon vergangenes Jahr kündigte City Jet an, mit zwei europäischen Fluggesellschaften in Gesprächen über Wet-Lease-Aufträge zu stehen. Eine davon ist Air France. Nachdem die Franzosen anfänglich wenig Interesse an der Durchführung von Flügen mit dem russischen Flieger zeigten, sind sie nun offenbar nicht mehr abgeneigt. «Air France zeigt sich offen. Das wird aber noch besprochen», so Oncken. Die Franzosen sind gemäß City Jet an der Miete von bis zu 7 Superjets interessiert.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Flughafen Kaliningrad: Gibt es bald Verbindungen nach Serbien?

Russland öffnet Kaliningrad für serbische Airlines

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies