Avro von City Jet im Anflug auf Düsseldorf.

Neue EigentümerManagement kauft City Jet von Intro Aviation

Die deutsche Beteiligungsfirma Intro Aviation trennt sich wieder von City Jet. Dank finanzkräftigen neuen Eigentümern will die irische Regionalairline nun kräftig ausbauen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ein großer Teil des Geschäfts von Intro Aviation sind spezialisierte Beratungsdienste im Luftfahrtbereich. Lange handelte die Firma aus dem mittelfränkischen Reichenschwand aber auch mit Airlines. Sie kaufte sie, sanierte die Fluglinien und verkaufte sie dann wieder mit Gewinn an einen neuen Eigentümer. So war Intro in der Ära von Gründer Hans Rudolf Wöhrl an den deutschen Fluggesellschaften LTU und Deutsche BA beteiligt, die an Air Berlin veräußert wurden. Nicht immer klappte es jedoch so perfekt. Bei der insolventen Intersky scheiterte Intro Aviation zuletzt.

Bei einer anderen Beteiligung hat sie nun aber wieder mehr Erfolg. 2013 übernahm Intro Aviation von Air France-KLM die irische Regionalairline City Jet mit ihrer belgischen Tochter VLM. Während VLM kurz nach der Akquisition durch Intro an das Management weiterverkauft wurde, hielt das deutsche Unternehmen City Jet länger. Nun aber steigt es auch da aus.

City Jet will «neue Chancen» packen

Man habe die Airline an das Managementteam um Chef Pat Byrne und ein europäisches Private-Equity-Konsortium verkauft, so Intro Aviation in einer Medienmitteilung vom Donnerstag (24. März). «Es hat mir große Freude bereitet, die Transformation von City Jet über die vergangenen beiden Jahre zu steuern. Es war eine immense Herausforderung, die Fluggesellschaft aus der Abhängigkeit von Air France-KLM zu lösen und als eine eigenständige und unabhängige Fluggesellschaft in einem wettbewerbsintensiven Umfeld aufzustellen», kommentiert Intro-Geschäftsführer Peter Oncken. Nachdem die maßgeblichen Restrukturierungsarbeiten weitestgehend umgesetzt seien, sei die richtige Zeit gekommen, das Unternehmen in neue Hände zu übergeben.

Die neuen Eigentümer wollen mit neuen kapitalkräftigen Partnern aus der Finanzbranche City Jet ausbauen. «Der Eigentümerwechsel eröffnet uns den Zugang zu weiterem Wachstumskapital für City Jet. Es gibt viele neue Chancen in der europäischen Regionalluftfahrt und wir sind nun gut aufgestellt, diese Chancen zu nutzen», so Byrne. City Jet bedient heute 14 Ziele in sechs Ländern. Kürzlich kaufte die irische Airline die finnische Blue 1.

Mehr zum Thema

ticker-cityjet

Jettime-Eigner gehört jetzt auch City Jet - weiterhin Flüge für Lufthansa und SAS

CRJ von Cityjet: Wie geht es mit der Fluggesellschaft weiter?

Rettung oder Aus: Gericht entscheidet über die Zukunft von City Jet

ticker-cityjet

Eigentümer von Jettime will City Jet übernehmen

ticker-cityjet

Drittes Verfahren seit Gründung: City Jet erneut unter Gläubigerschutz

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack