Flieger von BMI Regional: Bald nicht mehr in Bern zu sehen.

Skywork-KonkurrenzBMI Regional kehrt Bern wieder den Rücken

Nach weniger als zwei Jahren gibt BMI Regional die Strecke Bern - München wieder auf. Die Schweizer Regionalairline Skywork kann aufatmen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Erleben sie die wahre Jungfrau», wirbt BMI Regional auf ihrer Webseite und bezieht sich damit auf den imposanten Viertausender in den Alpen. Dann folgt das entsprechende Angebot: «Bern ab 74 Euro inklusive Taxen und Gebühren». Doch wer tatsächlich einen Flug in die Schweizer Hauptstadt buchen will, bleibt erfolglos. «Bern» fehlt als Option bei der Städteauswahl.

Das scheint kein temporärer Fehler zu sein. Aus gut unterrichteten Luftfahrtkreisen in Deutschland ist denn auch zu erfahren, dass BMI Regional die Strecke Bern - München schon sehr bald einstellen wird. «Spekuliert wird über eine Streichung zu Weihnachten», so ein Kenner der Verhältnisse. Die britische Regionalairline hat die Route an Wochentagen zweimal pro Tag mit Embraer E135 bedient, am Wochenende einmal täglich.

Erleichterung für Skywork

Froh darüber ist vor allem Skywork Airlines. BMI hatte die Strecke Bern - München Ende März 2015 neu ins Programm aufgenommen und damit die lokale Fluglinie arg unter Druck gesetzt. Die Briten kamen gemessen an den angebotenen Sitzen auf einen Marktanteil von 55 Prozent. Entsprechend hoch war auch der Druck auf die Preise auf einer für Skywork wichtigen Strecke.

Zudem hatte BMI einen Vorteil. Die Regionalairline flog im Codeshare für Lufthansa. Sie konnte damit Anschlussflüge an Destinationen in die ganze Welt als großen Vorteil in die Waagschale werfen. Seit Kurzem kann das Skywork aber auch. Die Regionaliarline hat einen Interlining-Vertrag mit KLM abgeschlossen. «Letztendlich haben wir zwar guten Fortschritt bei der Passagierentwicklung gemacht, aber es wurde leider auch klar, dass der Markt Bern mittelfristig nicht groß genug ist für zwei Anbieter», kommentiert BMI Regional.

Mehr zum Thema

ticker-schweiz

Studie: Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter Luftfahrt

ticker-skyguide

Skyguide: Entscheidung zum Leistungsplan der Schweizer Flugsicherung verzögert sich

Absturz einer Jonkers Sailplanes JS1-C: Untersuchung durch die Sust.

Neue Strategie der Schweizer Unfallermittler sorgt für Diskussionen

ticker-schweiz

Schweizer Flugshow: Dittinger Flugtage finden im August 2027 statt

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies