Jet von Wizz Air: Erneut Ärger um Einsatzzeiten im Cockpit.

BilligfliegerWizz Air rüstet in Wien mit fünftem A321 Neo auf

Die Billigfluglinien bringen sich in Wien wieder in Stellung. Easyjet kehrt zurück und jetzt stockt Wizz Air ihre Flotte in der österreichischen Hauptstadt auf.

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Noch im Juni sah es so aus, als würde der Kampf der Billigfluglinien am Flughafen Wien abflauen. Doch jetzt rüsten sie wieder auf. Mitte August kündigte Easyjet für den Herbst ihre Rückkehr in die österreichische Hauptstadt an. Und jetzt stock Wizz Air wieder auf.

Im Frühjahr hatte die ungarische Airline noch ihre Pläne für den sechsten Flieger in Wien begraben und fortan nur auf vier Flugzeuge gesetzt. Am Donnerstag (1. September) kündigte die Fluggesellschaft jedoch an, einen fünften Airbus A321 Neo dort zu stationieren. Die Maschine wird die Wizz-Air-Flotte in Wien im Dezember verstärken.

Neue Routen und höhere Frequenzen

Zum Einsatz kommen wird das Flugzeug auch auf den neuen Strecken nach Funchal sowie nach Riad und Jeddah in Saudi Arabien, sagte Wizz-Air-Präsident Robert Carey bei einer

Pressekonferenz in Wien. Erhöhen wird die Airline die Frequenzen nach London, Teneriffa, Dubai, Abu Dhabi, Yerevan, Nis und Podgorica. Insgesamt 40 Ziele werden ab Wien bedient.

Das zusätzliche in Wien stationierte Flugzeug sei tatsächlich neu, sagte Carey, es werde nicht von einer anderen Basis abgezogen. Insgesamt betreibt Wizz Air 165 Flugzeuge, allesamt von Airbus. Die Inflation und die hohen Treibstoffkosten bezeichnet Carey als «herausforderndes Umfeld». Weil sich die Treibstoffpreise fast verdoppelt hätten, werde Wizz Air «wieder beginnen zu hedgen», also ihre Kerosinkäufe abzusichern. Langfristig halte man das zwar nicht für sinnvoll, aber die Konkurrenten machten es ja auch.

Erlös pro Ticket leicht höher

Der Durchschnittserlös pro Ticket im gesamten Wizz-Air-Netzwerk lag im Jahr 2019 bei 75 Euro, sagte Carey. «Aktuell dürfte er etwas höher liegen», so der Präsident des Billigfliegers.

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