Wizz-Air-Flieger: Seltener in Wien zu sehen.

RückzugDarum findet Wizz Air Wien nicht mehr attraktiv

Der Wizz-Air-Chef findet, in der österreichischen Hauptstadt herrsche kein fairer Wettbewerb. Auch der Flughafen kommt nicht gut weg.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich sah alles so aus, als würde in Wien wieder der Preiskampf der Billigflieger starten – nach einer Zwangspause durch die Covid-19-Pandemie. Ryanair, Wizz Air und Easyjet hatten große Pläne. Doch dann änderte sich wieder alles wieder. Wo noch Wachstum geplant war, standen die Zeichen auf Rückzug.

Auch Wizz Air nahm Abstand von den Ausbauplänen auf sechs Flugzeuge. Nur noch vier Jets stationiert die ungarische Billigfluggesellschaft in Wien. Ryanair-Chef Michael O'Leary sah den Grund dafür im Erfolg seiner eigenen Airline. Der Rückzug geschehe, «weil sie mit uns in Wien nicht mithalten können, im täglichen Kampf um Passagiere mit niedrigen Preisen und niedrigen Kosten», sagte er im Interview mit aeroTELEGRAPH.

Regierung und Flughafen kommen nicht gut weg

Wizz-Air-Chef József Váradi sieht das anders. Wie er anlässlich der Veranstaltung Aviation Event 2022 CLJ sagt, gibt es zwei Gründe. «Seit wir in den Markt eingetreten sind, sind einige Dinge passiert», so Váradi. «Eines ist, dass der Staat Austrian Airlines gerettet hat. Er hat nicht den Markt entschieden lassen, sondern künstlich eingegriffen.» So sei die Ausgangslage schon einmal nicht fair.

Doch nicht nur das sei in Wien mühsamer als anderswo. «Zweitens hat sich auch die Kostenbasis in Wien nie so entwickelt, wie wir uns das gewünscht hätten», so der Airline-Chef. Wien sei von den Gebühren her schlicht zu teuer.

Auch Easyjet zog sich zurück

Wizz Air ist nicht die einzige Billigairline, die in Wien auf dem Rückzug ist. Vor Kurzem wurde bekannt, dass Easyjet, die einmal die Nummer drei am Platz war, ihr Programm ab Schwechat auf eine Strecke zusammenstreicht. Inzwischen haben die Briten auch diese Route noch gestrichen. Bereits im Sommer 2020 hat die IAG-Tochter Level aufgegeben, die in Wien ebenfalls expandieren wollte.

Mehr zum Thema

<p class="p1">Flieger von Wizz Air in Wien: Bald seltener zu sehen.</p>

Wizz Air streicht Flotte in Wien zusammen

Michael O'Leary: «Wir erwarten für Österreich in den kommenden zwölf Monaten sieben bis acht Millionen Fluggäste».

«Wo Ryanair hinkommt, ziehen sich Easyjet oder Wizz bald zurück»

ticker-oesterreich

Österreich stellt Luftfahrtbranche jährlich 30 Millionen Euro zur Verfügung

ticker-oesterreich

Österreich fängt zwei Mal Militärflugzeuge der USA mit Eurofightern ab

Video

Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack