In die größere CS300 gehen 140 Passagiere. Beide Modelle gelten als extrem überlegen beim Verbrauch.

BombardierMassen-Annullierungen bei der C-Series?

Das renommierte Analysehaus Leeham sieht große Risiken bei Bombardier. Von den 194 C-Series, die in den kommenden zwei Jahren ausgeliefert werden sollen, sei die Abnahme von 78 Stück akut gefährdet.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Werk in Mirabel bei Montreal gehen fast täglich Prototypen der C-Series in die Luft. Bombardier steht am Ende des intensiven Testprogramms für sein neues Flugzeugmodell. Die ersten Exemplare sollen Anfang 2016 an Erstkundin und -betreiberin Swiss ausgeliefert werden.

Der kanadische Flugzeugbauer gibt sich zuversichtlich - immerhin konnte er bei der Paris Air Show mit Leistungsdaten für die C-Series aufwarten, die deutlich besser sind als geplant. Bestellungen aber sammelte Bombardier weder in Le Bourget noch danach ein. Viele Interessenten warten wohl erst ab, wie sich das neue Flugzeug im täglichen Einsatz schlägt. Das Ziel von 300 Bestellungen bis zur ersten Auslieferung werden die Kanadier deshalb wohl verpassen. Bislang hat Bombardier 243 Maschinen verkauft. Vielleicht könnte es sogar noch schlimmer kommen, warnt das renommierte Analysehaus Leeham News.

Krise in Russland als Risikofaktor

Zwischen 2016 und 2018 plant Bombardier 194 Auslieferungen von C-Series-Fliegern. Davon seien 78 aufgrund geopolitischer oder finanzieller Probleme stark gefährdet, so Leeham. Dazu gehören etwa die Order aus Russland, wo der Streit mit dem Westen und der Einbruch des Ölpreises zu einer tiefen Wirtschaftskrise geführt hat. Ilyushin Finance (22 Stück) , sowie die ILFC-Kunden Utair (5) und Vim Airlines (5) könnten ihre Maschinen daher nicht abnehmen. Auch die Order von Iraqi Airways (5 Stück) gehört in die höchste Risikokategorie. Die Airline wurde von Schweden dieser Tage wegen mangelnder Sicherheit gesperrt. Zudem ist die Lage im Land alles andere als stabil.

Für stark gefährdet hält Leeham aber auch die Order der amerikanischen Republic Airways (35 Stück). Die Fluglinie gibt sich gerade ein neues Geschäftsmodell. Ebenso stufen die Analysten die Bestellung von Odyssey Airlines (6) als gefährdet ein - aufgrund möglicher finanzieller Engpässe bei der neuen Fluglinie. Leeham hält es daher für besser, wenn Bombardier sich nach einem neuen Großkunden umsehen würde, als einfach zu hoffen.

Bombardier sieht keine Warnzeichen

Als mittelmäßig gefährdet stuft Leeham die Order von Gulf Air (6 Exemplare), Saudi Gulf (16) - beide wegen der regionalen Konflikte - sowie von Lease Corporation International (1 Stück) – wegen neuer Strategie ein. Eine Bombardier-Sprecherin erklärte indes man habe «keine Hinweise», dass Kunden abspringen wollen. Man habe großes Vertrauen in die Kunden.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland erhöht Finanzierung für Leasing heimischer Flugzeuge deutlich

Tu-214 und drei Mann im Cockpit: S7 Airline könnte deswegen einen Deal platzen lassen.

Auftrag von S7 Airlines für 100 Tupolev Tu-214 wackelt

Antonov An-2 einer Feuerwehreinheit zur Waldbrandbekämpfung: Angetrieben von einem Neunzylinder-Sternmotor.

Wie Russland darum ringt, die Antonov An-2 noch lange in der Luft zu halten

Zwei Flugzeuge von Aeroflot: Russische Fluglinien lassen sanktionsbedingt viele Flugzeuzeuge am Boden.

Ein Fünftel der Flotte russischer Airlines bleibt im Sommer wegen Sanktionen am Boden

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack