Visualisierte Jets von drei der vier Indigo-Partners-Beteiligungen: Gehört Condor bald dazu?

Indigo Partners Billigairline-Riese an Condor interessiert

Bisher hält Indigo Partners Anteile an Wizz Air und drei weitere Billigairlines. Jetzt soll die Investmentgesellschaft den deutschen Ferienflieger Condor im Visier haben.

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Als der Reisekonzern Thomas Cook seine Airlines im Frühjahr zum Verkauf stellte, wurde in der Branche Indigo Partners als einer der Interessenten gehandelt. Die Investmentfirma selber äußerte sich nicht und am Ende wurde der ganze Verkauf abgesagt. Mittlerweile ist Thomas Cook pleite, doch Indigo Partners ist laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung immer noch an einem Teil interessiert: Condor.

Die deutsche Airline fliegt weiter, sucht einen neuen Eigentümer und arbeitet daran, sich mit einem Schutzschirmverfahren gegen Ansprüche des Mutterkonzerns schützen. Bis jetzt ist Indigo Partners auf Beteiligungen an Billigfliegern spezialisiert mit Frontier Airlines (USA), Volaris (Mexiko), Wizz Air (Ungarn) und Jetsmart (Chile). Condor könnte von der finanzstarken Firma profitieren, die 2017 bei Airbus eine Riesen-Order über 430 Jets der A320-Neo-Familie aufgegeben hatte.

Gut für Flottenerneuerung

Auch die nötige Erneuerung von Condors veralteter Langstreckenflotte dürfte Indigo Partners zu guten Konditionen möglich sein. Auf der Paris Air Show 2019 hat das Unternehmen zuletzt schon eine Absichtserklärung zum Kauf von 50 Exemplaren des reichweitenstarken Airbus A321 XLR unterzeichnet.

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