Airbus A350 mit der Seriennummer 045: Von Latam mittlerweile aussortiert.

LangstreckeBeschafft sich Lufthansa gebrauchte Airbus A350?

Lufthansa befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen zur Anschaffung weiterer Langstreckenjets. Es könnte sich um gebrauchte Airbus A350 handeln.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Zum Ausbau ihrer Langstrecken-Kapazität holt Lufthansa nicht nur mindestens sechs Airbus A380 zurück in den Betrieb. Die Lufthansa Group hat auch schon mehrmals ihre Bestellungen für Airbus A350 und Boeing 787 aufgestockt.

Und beim Airbus A350 könnte die Fluggesellschaft nun mit weiteren gebrauchten Fliegern nachlegen. Wie das gewöhnlich gut informierte Flottenbeobachtungsportal EAF aufführt, sind sechs A350-900 für Lufthansa vorgesehen.

Einst für Latam und South African unterwegs

Vier Stück flogen demnach zuletzt für Latam in Brasilien - sie tragen die Seriennummern 035, 045, 079 und 363. Seit 2021 stehen sie auf dem Flugzeugparkplatz und -friedhof Victorville in den USA. Eigentümer sind laut dem Portal Planespotters die Bank of Utah und die Wilmington Trust Company.

Die beiden anderen Airbus A350-900 gehören dem Leasingriesen Avolon und tragen die Seriennummern 226 und 245. Sie waren zuletzt für South African Airways unterwegs und stehen seit dem Sommer 2020 im spanischen Teruel. Insgesamt sind die sechs Jets zwischen dreieinhalb und sieben Jahren alt.

«Derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen»

aeroTELEGRAPH fragte Lufthansa, ob sie die geplante Beschaffung der A350 bestätigten oder dementieren könne. Eine Sprecherin erklärte: «Die Lufthansa Group ist derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen für weitere Langstreckenflugzeuge, die kurzfristig verfügbar sein können.» Weitere Informationen könne man aktuell nicht geben.

Es wären nicht die ersten gebrauchten A350, die Lufthansa einflottet. Die deutsche Airline mietet bereits vier der Flieger, die einst für Philippine Airlines im Einsatz waren.

Mehr zum Thema

Airbus A350: In den Latam-Farben bald nicht mehr zu sehen.

Latam schickt alle Airbus A350 unverzüglich in Rente

Flugzeug von Lufthansa: Unmut im Cockpit.

Lufthansas A350 mit philippinischer Business Class hebt ab

Boeing 787-9 von Lufthansa: Die Airline setzt auf weitere White Tails.

Lufthansa holt sich Dreamliner, die an Norwegian und Air Europa gehen sollten

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier