Flugzeug von Lufthansa: Unmut im Cockpit.

Airbus A350-900Lufthansas A350 mit philippinischer Business Class hebt ab

Ab München kann man mit Lufthansa in einer neuen Business Class nach Kanada fliegen. Doch Kabine und Sitze stammen nicht von Lufthansa selbst.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

In München wurde am Freitag (29. April) der Airbus A350-900 mit der Kennzeichen D-AIVC auf den Namen München getauft. Lufthansa schickt den von Avolon neu geleasten Flieger ab sofort vom bayerischen Drehkreuz nach Montreal, Toronto und Vancouver in Kanada - mit einem für die deutsche Airline neuen Produkt an Bord.

«Mit einer deutlich verbesserten Business-Class an Bord steht dieses Flugzeug auch für den Beginn einer der größten Produktmodernisierungen in der Geschichte der Lufthansa», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr im Rahmen der Flugzeugtaufe. Lufthansa erklärt in einer Mitteilung: «Alle Sitze haben einen direkten Zugang zum Gang, lassen sich problemlos und schnell in ein zwei Meter langes Bett verwandeln und bieten mehr Ablagefläche. Zudem steht den Reisenden im Schulterbereich deutlich mehr Platz zur Verfügung.»

Nur Minimale Änderungen in der Kabine

Allerdings handelt es sich dabei nicht um Lufthansas eigene neue Business Class, welche die Airline schon lange erwartet. Die D-AIVC und drei weitere A350-900, die Lufthansa least, haben weiterhin die Kabine, welche die vorherige Betreiberin Philippine Airlines in dem Flieger nutzte.

Spohr hatte schon im November 2021 erklärt, man werde an der Konfiguration nichts ändern: 30 Sitzen in der Business Class, 24 in der Premium Economy und 241 in der Economy. In der Kabine nehme man nur minimale Änderungen beim Design vor, um das Touch and Feel von Lufthansa zu erzeugen, so der Konzernchef. Zudem stocke man die Sicherheitsausrüstung auf. «Alles andere bleibt so, wie es ist.» Für einen Umbau habe man zurzeit kein Geld.

Direkter Gangzugang für alle

«Die Business Class ist prima», lobte der Spohr damals. «Sie ist zwar nicht so gut wie unsere eigene, die 2023 kommt, aber besser als unsere jetzige.» Die Kabine sei daher ein Schritt in Richtung mehr Komfort. Dazu gehört etwa direkter Zugang zum Gang von jedem Sitz.

Es wird nicht er einzige Zwischenschritt bleiben, bevor die vollständige neue Geschäftsreiseklasse bei Lufthansa Einzug hält. Die ersten fünf Boeing 787, welche die deutsche Fluggesellschaft erhält, sollen ebenfalls eine «aufgewertete Business Class» haben, aber noch nicht das vollständige neue Produkt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Business Class von D-AIVC.

Mehr zum Thema

Der erste der vier geleasten Airbus A350 landete schon im Juli in München: Er trug die Farben des vorherigen Betreibers Philippine Airlines.

Lufthansas A350-Wirrwarr endet doch in München

Lufthansa bekommt vier Airbus A350 von Philippine Airlines

Lufthansa bekommt vier Airbus A350 von Philippine Airlines

Boeing 747-8 von Lufthansa: Die Nachrüstung steht fest.

Lufthansa bringt neue Business Class auch in Boeing 747-8

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin